Erst erzählte der Schüler eine Geschichte, ihm seien Araber nach, er hätte Angst gehabt und sich schlussendlich in einen der drei Baucontainer geflüchtet. Die Staatsanwaltschaft tippte eher auf versuchten Einbruch. Später räumte der junge Mann zumindest einen „Impuls“ ein, der ihn zum Einbruch getrieben habe. Verurteilt wird er schlussendlich wegen Einbruchsdiebstahl, mitgenommen hat er nichts. Kein Wunder, ein Diensthund der Polizei hatte den junge Mann gestoppt.
Aufmerksamer Nachbar
Aufgefallen war der junge Mann um zwei Uhr nachts, weil ein Nachbar Lärm gehört hatte. Er sah auch eine Taschenlampe im Container und rief die Polizei. Der Junge schaute durch einen Türspalt heraus, sperrte aber sofort von innen zu und reagierte nicht. So wie der Teenager auch, musste auch die Polizei durch das Fenster. Als Erstes der Diensthund der Beamten, dann die Beamten, drin stand der verdutzte 14-Jährige. Mit 360 Euro Strafe plus 360 Euro auf Bewährung ist die Sache vom Tisch. Zudem bekommt der Jugendliche einen Bewährungshelfer zugeteilt.
(VOL.AT/Eckert)