AA

1440 Euro Strafe für vorgetäuschten Handydiebstahl

Ein 27-Jähriger musste sich vor Gericht verantworten.
Ein 27-Jähriger musste sich vor Gericht verantworten. ©VOL.AT
27-Jähriger erfand Märchen, ging zur Polizei und betrog auch noch die Versicherung.

Eigentlich hatte er sein Handy im Zug vergessen. Das iPhone kostet neu immerhin knappe 1300 Euro. In der Hektik erfand der Arbeitslose eine Lügengeschichte, um möglichst bald ein neues Gratisgerät zu bekommen. Er meldete der Polizei, ein Pärchen habe ihm am Bregenzer Bahnhof sein Handy gestohlen. Mit der Diebstahlsanzeige wendete er sich weiter an die Versicherung, die auch prompt ein neues Gerät schickte.

Aufgeflogen

Die Geschichte flog allerdings auf. Der Angeklagte ist nicht gerade der Geschickteste im Lügen. Jedenfalls sieht er in der Verhandlung ein, dass die Idee doch nicht so gut war. Er wird wegen falscher Beweisaussage, Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und Versicherungsbetruges zu 1440 Euro Strafe verurteilt. Das Handy hat er angeblich freiwillig längst wieder zurückgeschickt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

(VOL.AT)

  • ADMIN AT
  • Vorarlberg
  • 1440 Euro Strafe für vorgetäuschten Handydiebstahl