Große Beteiligung im ganzen Land
Es ist ein Bild, das sich jedes Jahr aufs Neue zeigt: Menschen aller Altersgruppen, ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken, ziehen durch Wälder, entlang von Straßen und Gewässern. Auch heuer beteiligten sich laut Vorarlberger Gemeindeverband rund 16.000 Personen an der Landschaftsreinigung. Insgesamt wurden dabei etwa 56.672 Kilogramm Abfall gesammelt.
Die Aktion zählt damit zu den größten Freiwilligeninitiativen des Landes. Familien, Vereine, Schulklassen und Einzelpersonen engagieren sich gemeinsam für eine saubere Umwelt.
"Keine Selbstverständlichkeit"
"Eine saubere Landschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist das Ergebnis von Haltung und Handeln", erklärte Gemeindeverbandspräsident Walter Gohm in der Aussendung. Die hohe Beteiligung zeige, "wie viel wir gemeinsam bewegen können".
Zugleich verweist die Aktion auf ein anhaltendes Problem: Jahr für Jahr wird Müll achtlos in der Natur entsorgt. Straßenränder, Wälder und Gewässer werden so zu sichtbaren Schauplätzen von Littering.
Breite Unterstützung
Organisiert wird die Landschaftsreinigung vom Vorarlberger Gemeindeverband gemeinsam mit mehreren Partnern, darunter das Land Vorarlberg, ORF Vorarlberg, die Wirtschaftskammer Vorarlberg und ein Recyclingunternehmen. Als ideeller Partner war heuer das Poolbar Festival beteiligt, das nach eigenen Angaben seit Jahren auf konsequente Mülltrennung setzt.
Appell über den Aktionstag hinaus
Die Verantwortlichen verstehen die Landschaftsreinigung nicht als einmalige Maßnahme. Vielmehr gehe es darum, Bewusstsein zu schaffen und das Verhalten im Alltag zu verändern. "Vorarlberg ist und bleibt lebenswert für uns alle. Damit das so bleibt, sind wir alle gefragt. Es beginnt bei einfachen Entscheidungen im Alltag", so Gohm. Weitere Informationen zum Thema Littering und zur Aktion sind online abrufbar.
(VOL.AT)