24-Jährige tot im Bodensee: Erstes Obduktionsergebnis liegt vor
Leiche vor Güttingen geborgen
Die Leiche der jungen Frau aus dem Bodenseekreis war am Montag, dem 1. Juni, vor dem Schweizer Ufer bei Güttingen aus dem Wasser geborgen worden. Dem Fund war eine umfangreiche Suchaktion vorausgegangen. Der Fundort liegt nur wenige Kilometer von Konstanz entfernt.
Großangelegte Suche nach Notruf
Ausgangspunkt der Suchaktion war ein Notruf. Ein Mann hatte der Wasserschutzpolizei gemeldet, auf der Fähre zwischen Meersburg und Konstanz eine Frau an der Reling beobachtet zu haben. Kurz nachdem er sich abgewandt hatte, habe er ein lautes Geräusch gehört und vermutet, dass die Frau ins Wasser gefallen sei.
Daraufhin starteten die Einsatzkräfte eine groß angelegte Suche. Neben Booten kamen auch Drohnen, ein Hubschrauber und Wasserortungshunde zum Einsatz. Die Suche blieb zunächst erfolglos und wurde vorübergehend beendet. Zeitweise schlossen die Behörden auch eine mögliche Fehlwahrnehmung des Zeugen nicht aus.
Ermittlungen laufen weiter
Die 24-Jährige wurde schließlich vor dem Schweizer Ufer bei Güttingen tot im Bodensee gefunden und geborgen.
Nach Angaben der Polizei ergab die Obduktion bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden. Ob es sich um einen Unfall handelt oder unter welchen Umständen die Frau ums Leben kam, ist weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Weitere Einzelheiten zum vorläufigen Obduktionsergebnis wurden von den Behörden nicht bekannt gegeben.
(VOL.AT)