30 Euro für ein Schnitzel – Preise in Skigebieten explodieren
In sozialen Netzwerken berichten Wintersportler von Preisen, die weit über dem Vorjahresniveau liegen.
Teures Sandwich sorgt für Aufregung
Ein Beispiel kommt aus dem italienischen Skigebiet Arabba in der Region Venetien. Dort zahlte ein Skifahrer nach eigenen Angaben 17,50 Euro für ein Sandwich mit Wurst und Käse sowie eine Dose Cola. Das sei doppelt so viel wie noch im Vorjahr in derselben Hütte. Die Preissteigerung kommentierten andere Nutzer mit deutlicher Kritik. In den Kommentaren ist von "Wucher" die Rede, einige Nutzer bezeichnen die Preisgestaltung als "Frechheit". Andere verteidigen die Betreiber: Angesichts voller Pisten sei die Nachfrage hoch – das rechtfertige die Preise.
Schnitzel in Ischgl für 30 Euro
Auch in Österreich berichten Gäste über steigende Kosten. So kostet laut einem Bericht von "Focus Online" ein Wiener Schnitzel mit Pommes in Ischgl rund 30 Euro. Für manche ein normaler Preis, für andere überzogen. Die Preise für Skipässe in Tirol seien ebenfalls gestiegen – um etwa vier Prozent.
Wintersport als Luxusgut?
Trotz der hohen Kosten entscheiden sich viele Gäste bewusst für die bekannten Wintersportorte. In einem Erfahrungsbericht erzählt ein Tourist, dass er sich als Jugendlicher zwischen einem dreiwöchigen Urlaub in den USA und einer Woche Ischgl entscheiden musste. Er habe sich für Ischgl entschieden – trotz der vergleichbaren Kosten – und diese Wahl nie bereut.
Preisbewusstsein wächst – Reaktionen unterschiedlich
Ob Verzicht, Sparmaßnahmen oder bewusste Entscheidung für Qualität – der Umgang mit den steigenden Preisen fällt unterschiedlich aus. Viele Wintersportler sehen die hohen Ausgaben als Teil des Erlebnisses. Andere wiederum überlegen, ob sich der Skiurlaub unter diesen Bedingungen noch lohnt.
(VOL.AT)