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A14 wird an Pfingsten zur Staufalle

Auf der A14 drohen über Pfingsten lange Staus.
Auf der A14 drohen über Pfingsten lange Staus. ©VOL.AT/Stiplovsek
Pfingsten bringt starken Reiseverkehr: Laut ÖAMTC zählt die A14 zwischen Dornbirn und Hohenems zu den Staupunkten. Besonders Freitag, Samstag und Pfingstmontag kann es für Vorarlberger eng werden.

Für Vorarlberger Autofahrerinnen und Autofahrer dürfte das Pfingstwochenende 2026 vor allem auf der Rheintal-Autobahn (A14) zur Geduldsprobe werden. Der ÖAMTC warnt vor einem der verkehrsreichsten Wochenenden des Jahres.

Verschärft wird die Lage durch den Ferienbeginn in Deutschland: In Bayern und Baden-Württemberg starten zweiwöchige Pfingstferien, in Sachsen-Anhalt einwöchige Ferien.

A14 zwischen Dornbirn und Hohenems im Fokus

In Vorarlberg ist laut ÖAMTC-Prognose besonders die A14 Rheintal-Autobahn zwischen Dornbirn und Hohenems staugefährdet. Wer aus dem Rheintal Richtung Tirol oder in den Süden unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen.

Zusätzlich zur Pfingstreisewelle laufen auf der A14 mehrere Baustellen. Der ÖAMTC weist unter anderem darauf hin, dass die Abfahrt Dornbirn-Süd von Bregenz kommend bis 26. Juni 2026 gesperrt ist und die Auffahrt Richtung Bludenz dort nicht möglich ist. Zwischen Altach-Götzis und Götzis-Koblach werden bis Mitte Dezember Fahrbahn und Brücken saniert; zwischen Frastanz-Feldkirch und Nenzing-Bludesch laufen ebenfalls umfangreiche Arbeiten.

Wann es in Vorarlberg besonders eng werden kann

Der erste kritische Zeitpunkt ist Freitag, 22. Mai 2026. Viele starten bereits am Nachmittag in den Kurzurlaub, zusätzlich läuft der normale Berufsverkehr. Besonders betroffen sein können die großen Ausfahrtsrouten aus dem Rheintal und die Anschlüsse an die A14.

Der Samstag, 23. Mai 2026, gilt laut ÖAMTC als Hauptreisetag des verlängerten Wochenendes. Besonders stark belastet werden die Nord-Süd-Verbindungen Richtung Adria, Brenner, Tauernroute und Kroatien erwartet. Als Orientierung nennt der ADAC für die Reisewelle die stärksten Stauzeiten am Freitag von etwa 11 bis 19 Uhr, am Samstag von 10 bis 15 Uhr und am Pfingstmontag von 13 bis 18 Uhr.

Der Pfingstmontag, 25. Mai 2026, bringt nach Einschätzung der Verkehrsexperten ab Mittag verstärkten Rückreiseverkehr. Für Vorarlberg bedeutet das: Verzögerungen sind nicht nur auf der A14 möglich, sondern auch auf Zubringern, wenn Ausflugsverkehr und Heimreiseverkehr zusammenkommen.

Diese Routen treffen Vorarlberger bei Reisen in den Süden

Wer von Vorarlberg Richtung Italien, Slowenien oder Kroatien fährt, muss nicht nur im Rheintal mit Verzögerungen rechnen. Der ÖAMTC erwartet auch auf der Brennerachse mit A12 und A13 sowie auf der Tauern-Autobahn (A10) deutlich mehr Verkehr. Der ADAC nennt für Österreich unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Arlberg-, Pyhrn- und Rheintalroute als betroffene Strecken; dazu kommen Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen.

©ÖAMTC

ÖAMTC-Stauberater Florian Thaler wird laut Aussendung auf der Tauern-Autobahn unterwegs sein. Vor allem vor den Baustellenbereichen Pass Lueg–Werfen und Eben–Flachau rechnet er mit langen Staus. Auf der A10 gelten über Pfingsten zudem Abfahrtssperren für den Transitverkehr, und zwar von 22. bis 25. Mai 2026 durchgehend von 0 bis 24 Uhr.

Rest Österreich: Diese Staupunkte sind zusätzlich wichtig

Neben Vorarlberg nennt der ÖAMTC weitere Staupunkte in Österreich. Dazu zählen der Großraum Linz auf A1 und A7, die A4 zwischen Knoten Schwechat und Fischamend, die A9 Pyhrn-Autobahn, die A12 Inntal-Autobahn zwischen Kufstein und Wiesing, die A13 im Bereich der Luegbrücke, die B169 vor dem Brettfalltunnel, die B179 Fernpass-Straße und die B311 zwischen Zell am See und Lend.

Auch auf der Brenner-Autobahn rechnet der ÖAMTC mit Verzögerungen. ©APA

In Wien kommt eine Baustelle auf der A23 beim Knoten Prater dazu. Von Samstag, 23. Mai 2026, 22 Uhr, bis Montag, 25. Mai 2026, 5 Uhr, steht laut ÖAMTC in Fahrtrichtung Graz durchgehend nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Vor allem am Sonntagnachmittag sind dort massive Verzögerungen möglich.

Sprit: ÖAMTC rät zum Preisvergleich vor der Fahrt

Der ÖAMTC empfiehlt, vor Reiseantritt die Spritpreise im In- und Ausland zu prüfen. Laut der vorliegenden ÖAMTC-Information ist Benzin in Italien aktuell teurer als in Österreich, Diesel liegt etwa auf österreichischem Niveau. In Slowenien und Kroatien können Autofahrerinnen und Autofahrer abseits von Autobahnen und Schnellstraßen von staatlich regulierten Höchstpreisen profitieren.

Der Club warnt zugleich vor längeren Wartezeiten an Tankstellen in Grenznähe, wenn viele Reisende zur gleichen Zeit günstiger tanken wollen. Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sollten daher nicht mit fast leerem Tank losfahren.

(VOL.AT)

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