Abschiebehäftling randaliert im AUA-Flieger
Zwischenfall kurz vor Abflug
Ein geplanter Linienflug von Berlin nach Wien ist am Donnerstagmorgen durch einen Zwischenfall an Bord massiv verzögert worden. In einem Airbus A320 der Austrian Airlines wurde ein Abschiebehäftling kurz vor dem Start auffällig und begann laut Polizeiangaben in den hinteren Reihen zu randalieren.
Beamte griffen ein und führten den Mann aus dem Flugzeug. Während des Gerangels kam es jedoch zu einem folgenschweren Zwischenfall: An der vorderen Tür des Flugzeugs wurde die Notrutsche ausgelöst. Alle Passagiere mussten die Maschine daraufhin verlassen und zurück ins Terminal.
Start verzögert sich um Stunden
Eigentlich hätte der Flug bereits um 7 Uhr in Richtung Wien abheben sollen. Nach dem Vorfall ging zunächst nichts mehr. Die Maschine musste überprüft werden, die Passagiere wurden zwischenzeitlich betreut.
Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte den Vorfall: „Der Passagier hat sich lautstark bemerkbar gemacht, weshalb entschieden wurde, ihn aus dem Flugzeug zu nehmen.“ Im Zuge dieser Maßnahme sei es zur Aktivierung der Notrutsche gekommen.
Erst am späten Vormittag konnten die Fluggäste wieder einsteigen. Die Ankunft in Wien verzögerte sich um rund zweieinhalb Stunden.
(VOL.AT)