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Alkolenker drängte Polizeiauto drei Mal ab

Der Angeklagte gab sich von Beginn an geständig und versicherte, nie mehr einen Führerschein besitzen zu wollen.
Der Angeklagte gab sich von Beginn an geständig und versicherte, nie mehr einen Führerschein besitzen zu wollen. ©VN/Sohm
Feldkirch - 46-jähriger Bludenzer unter anderem wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit zu Geldstrafe verurteilt.

Von Seff Dünser (NEUE)

Der mit 1,4 Promille alkoholisierte Autolenker fuhr im Jänner in Bregenz bei einer Verkehrskontrolle der Polizei mit hoher Geschwindigkeit davon und ließ sich erst in Feldkirch auf der Autobahn vor dem Ambergtunnel stoppen. Bei der Verfolgungsjagd drängte der Pkw-Lenker nach den gerichtlichen Feststellungen das Polizeiauto drei Mal ab. Die Polizisten mussten abbremsen und auslenken, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

1200 Euro

Sein gefährliches Fahrverhalten trug dem 46-jährigen Bregenzer gestern am Landesgericht Feldkirch einen Schuldspruch wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und Gefährdung der körperlichen Sicherheit der Polizisten ein. Dafür wurde der unbescholtene Angeklagte zu einer Geldstrafe von 1200 Euro (300 Tagessätze zu je vier Euro) verurteilt.

Auto weg

Zudem beschloss Richter Martin Mitteregger, dass der Bund nun Eigentümer des 18 Jahre alten Autos des Angeklagten wird, das als Tatmittel verwendet wurde. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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