Alpla zieht am Stammsitz in Hard die Zügel straffer: Was das für Mitarbeiter bedeutet
Beim Vorarlberger Industriekonzern Alpla werden die internen Regeln neu gesetzt. Am Stammsitz in Hard reagiert das Unternehmen auf steigenden Druck – mit Maßnahmen, die den Arbeitsalltag vieler Mitarbeiter verändern dürften.
Wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte, passe man die bislang geltenden Arbeitsregelungen nunmehr an die Herausforderungen des Marktumfeldes an. Diese Entscheidung sei "vor dem Hintergrund eines zunehmend anspruchsvollen Marktumfelds mit steigendem Wettbewerbsdruck und steigenden Kosten sowie höheren Anforderungen an Schnelligkeit, Kundennähe und Produktivität" gefallen.
Weniger Homeoffice, weniger flexible Arbeitszeitmodelle
Dazu gehöre unter anderem eine Verringerung der Homeoffice-Zeit sowie eine Reduzierung der flexiblen Arbeitszeitmodelle. Ziel sei es, den persönlichen Austausch zu intensivieren, den Fokus in der Zusammenarbeit zu stärken und das Team näher zusammenrücken zu lassen.
Weitere Maßnahmen könnten folgen
Darüber hinaus kündigte das Unternehmen an, weitere effizienzsteigernde Maßnahmen zu prüfen. So werde man in den kommenden Wochen evaluieren, ob zusätzliche Maßnahmen notwendig seien, um Kundennähe, Effizienz und Produktivität zu steigern.
Alpla zählt nach eigener Einschätzung zu den weltweit führenden Unternehmen für die Herstellung und Wiederverwertung von Kunststoffverpackungen. Rund 25.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren an 206 Standorten in 45 Ländern weltweit Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile.
Zudem betreibt Alpla Recyclinganlagen für PET und HDPE in Österreich, Deutschland, Polen, Mexiko, den Niederlanden, Italien, Spanien, Südafrika, Rumänien, Thailand und Brasilien.
(wpa, VOL.AT)