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Altach baggert an Marko Raguz

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Gespräche haben bereits stattgefunden, ein ablösefreier Transfer ist ein Thema im Rheindorf.

Beim SCR Altach laufen die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison auf Hochtouren und der Blick richtet sich dabei vor allem auf die Offensive. Mit lediglich 34 Toren in 31 Spielen stellten die Rheindörfler die schwächste Angriffsreihe der Liga. Entsprechend intensiv wird nach Verstärkungen gesucht. Ein Name, der dabei immer wieder fällt: Marko Raguz.

In Altach ist Marko Raguz ein Thema. ©GEPA

Der 27-jährige Mittelstürmer steht nach dem Auslaufen seines Vertrags bei Austria Wien vor einem Neustart, möglicherweise im Ländle. Wie Sportdirektor Philipp Netzer bestätigt, gab es bereits Gespräche mit dem Angreifer und dessen Management. "Es hat Austausch gegeben, wir sind aber noch weit weg von einer Einigung", sagt Netzer. Klar ist aber auch: Ein ablösefreier Transfer macht den Angreifer für Altach besonders interessant.

Lange Leidenszeit

Raguz bringt grundsätzlich alles mit, was ein Stürmer braucht. 1,92 Meter groß, präsent im Strafraum, stark im Abschluss. Allerdings liegt hinter dem Oberösterreicher eine schwierige Zeit. Nach seinem Wechsel vom LASK zur Austria im Sommer 2022 warf ihn eine hartnäckige Schambeinentzündung zurück. Über zwei Jahre hinweg kämpfte sich der Stürmer zurück, kam erst 2024 wieder zu ersten Einsätzen.

Der 27-Jährige hat eine schwere Zeit hinter sich. ©GEPA

Seine Bilanz bei den Wienern blieb entsprechend überschaubar: 34 Pflichtspiele, zwei Tore und ein Assist, in der laufenden Saison lediglich 69 Einsatzminuten. Zahlen, die nicht das widerspiegeln, was Raguz zuvor gezeigt hatte. Denn insgesamt hält der Angreifer in der Bundesliga bei 86 Spielen, elf Treffern und sieben Vorlagen. Dazu kommen 21 Einsätze und sechs Tore für Österreichs Nachwuchs-Nationalteams. "Er ist körperlich wieder fit, auch wenn ihm natürlich Spielrhythmus fehlt", sagt Netzer. "Gerade seine Qualitäten im Abschluss und seine Präsenz im Sechzehner machen ihn für uns zu einer spannenden Option."

Umbruch im Angriff

Dass sich der SCRA mit Raguz beschäftigt, ist kein Zufall. Bei den Leihspielern Srdjan Hrstic, Marlon Mustapha und Precious Benjamin ist die Zukunft offen, zudem läuft der Vertrag von Anteo Fetahu zum Saisonende aus. Fix bis 2027 gebunden sind aktuell nur Ousmane Diawara und Erkan Yalcin.

Vor diesem Hintergrund würde Raguz nicht nur eine Lücke schließen, sondern auch eine spannende Option mit Entwicklungspotenzial darstellen. "Wenn er diese Verletzung nicht gehabt hätte, wäre er für uns kein Thema mehr", meint Netzer offen. Für Altach wäre der Transfer eine Chance und für Raguz die Möglichkeit, nach schwierigen Jahren wieder Fuß zu fassen.

(VOL.AT)

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