Beschädigungen der Sanitäranlagen
Dabei war es sportlich ein besonderes Duell: der amtierende Cupsieger WAC gegen den aktuellen Cup-Finalisten SCR Altach. Eine kleine Gruppe Altach-Anhänger war eigens nach Wolfsberg ins Lavanttal gereist, um ihr Team zu unterstützen.
Was sie im Gästesektor hinterließen, bestätigt der Wolfsberger AC auf VOL.AT-Anfrage: mehrere Toilettentüren ausgehängt, die Sanitäranlagen "weitgehend zerstört". Wie hoch der Schaden ist, kann der Verein noch nicht beziffern.
Das Video, das gerade alle sehen
Noch mehr Aufmerksamkeit als der Schaden selbst erzeugt ein Video, das seit dem Wochenende durch die sozialen Netzwerke läuft. Es zeigt, wie Ordner des WAC die ausgehängten Türen von der Tribüne tragen – während Altach-Fans daneben herumspringen und Fangesänge anstimmen. Die Szene wirkt fast absurd: Aufräumarbeit und Fankurven-Stimmung gleichzeitig.
Verein muss für Schaden aufkommen
Die Rechnung bekommt der SCR Altach. Für den Vorarlberger Bundesligisten ist der Vorfall damit doppelt unangenehm – finanziell und in der Außenwirkung. Der aktuelle Cup-Finalist steht kurz vor einem der größten Spiele der Vereinsgeschichte. Ein Vandalismus-Video braucht er jetzt nicht.
Der Verein verurteilt den Vorfall aufs Schärfste: "Wir haben die kursierenden Bilder und Berichte rund um die Vorfälle im Auswärtssektor in Wolfsberg mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Das gezeigte Verhalten ist völlig unnötig und verurteilen wir. Aktuell sind wir dabei, jene Personen zu identifizieren, die daran beteiligt waren. Sobald die Beteiligten feststehen, werden wir diese im Rahmen unserer Möglichkeiten mit entsprechenden Strafen belegen", heißt es vom SCR Altach.
(VOL.AT)