Altach von Beginn an präsenter
Bereits in der Anfangsphase wirkten die Hausherren präsenter und zielstrebiger. Altach kam über Massombo und Greil immer wieder zumindest in gefährliche Zonen, während Sturm offensiv kaum Akzente setzte. Nach rund 35 Minuten stand auf beiden Seiten jeweils nur ein harmloser Abschluss zu Buche.
Druckphase vor der Pause bleibt unbelohnt
In der Schlussphase der ersten Hälfte erhöhte Altach den Druck deutlich. Greil scheiterte aus kurzer Distanz an Sturm-Torhüter Khudyakov (41.), kurz darauf prüfte Massombo den Keeper aus zentraler Position erneut. Auch unmittelbar vor dem Pausenpfiff geriet die Grazer Defensive kurz ins Wanken, blieb aber ohne Gegentor. Zur Pause stand es 0:0.
Greil trifft nach Elfmeter – Sturm kommt zurück
Unmittelbar nach dem Seitenwechsel folgte der nächste Altacher Akzent. Nach einem Foul von Kiteishvili an Jäger entschied Referee Weinberger auf Elfmeter, der VAR griff nicht ein. Greil scheiterte zunächst an Khudyakov, verwertete den Nachschuss aber zur 1:0-Führung (52.).
Der Treffer brachte Sturm zwar besser ins Spiel, Altach blieb defensiv stabil. In der 71. Minute gelang den Grazern dennoch der Ausgleich, als der eingewechselte Kayombo nach einer kurzen Abwehr von Stojanovic zum 1:1 abstaubte.
Ausschluss bringt Altach in Überzahl
Kurz darauf schwächte sich Sturm selbst. Oermann sah nach einem Luftzweikampf mit Mustapha Gelb-Rot und musste vom Feld (79.). In Unterzahl retteten sich die Grazer in die Verlängerung.
Altach entscheidet in der Verlängerung
Nach einer kurzen Abtastphase übernahm Altach zunehmend das Kommando. Ein Schuss von Fetahu ging in der 100. Minute noch knapp vorbei, wenig später fiel die erneute Führung. Greil legte auf Ouedraogo ab, dessen Flanke Hrstic per Kopf zum 2:1 verwertete (102.).
Nur drei Minuten später sorgte Greil mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung. Nach einem Querpass von Hrstic kam der 29-Jährige alleine vor Khudyakov zum Abschluss und stellte auf 3:1 (105.).
Historischer Erfolg für die Rheindörfler
Zusätzlich bitter für Sturm: Torhüter Khudyakov konnte verletzungsbedingt nicht weiterspielen, ein Wechsel war nicht mehr möglich. Feldspieler Gazibegovic übernahm das Tor. Die beste Chance der Grazer in der Verlängerung vergab Hödl mit einem Weitschuss knapp am Kreuzeck vorbei (111.).
Am Ende blieb es beim 3:1-Heimsieg für Altach. Die Rheindörfler stehen damit erstmals im Cup-Halbfinale.
(VOL.AT)