Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt nicht. Gerade einmal drei Tage nach dem Cupfinale in Klagenfurt steht für den SCR Altach bereits wieder der Ligaalltag an. Am Montag um 18.30 Uhr empfangen die Rheindörfler den Wolfsberger AC im Schnabelholz.
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Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Heimsieg gegen die Kärntner könnte Altach den Klassenerhalt vorzeitig sichern. Eine Gelegenheit, die sich das Team nach der intensiven Finalpartie nicht entgehen lassen will. Zumal man gegen den WAC in dieser Saison bislang ungeschlagen ist.
Unruhige Saison beim Gegner
Der Wolfsberger AC reist mit einer längeren Regenerationszeit ins Ländle und konnte zuletzt erstmals seit mehreren Monaten wieder einen Sieg feiern. Dennoch war die Saison der Lavanttaler von Unruhe geprägt. Bereits vier Trainer standen in dieser Spielzeit an der Seitenlinie.
Mit Thomas Silberberger betreut nun ein in Altach bekannter Coach die Kärntner. In seiner Zeit bei der WSG Tirol traf er bereits mehrfach auf die Rheindörfler. Personell kann der WAC aus dem Vollen schöpfen. Weder Sperren noch Verletzungen schränken die Auswahl ein. Im Fokus steht dabei Stürmer Markus Pink, der nach überstandener Knieverletzung wieder im Einsatz ist und aktuell als Toptorschütze des Teams gilt.
Altach wird umbauen
Beim SCRA ist die Situation angespannter. Trainer Ognjen Zaric muss auf mehrere Spieler verzichten. Marlon Mustapha fehlt nach seiner roten Karte im Cupfinale gesperrt. Zudem stehen mit Anteo Fetahu und Blendi Idrizi weiterhin zwei Langzeitverletzte nicht zur Verfügung.
Weitere Ausfälle sind derzeit nicht bekannt, dennoch dürfte die Belastung aus dem Finalspiel ihre Spuren hinterlassen haben. Veränderungen in der Startelf sind daher wahrscheinlich.
Fans sollen erneut den Unterschied machen
Die Heimstärke spricht jedenfalls für die Rheindörfler. Erst einmal blieb man in dieser Saison im eigenen Stadion ohne Punkte. Diese Serie soll auch gegen den Wolfsberger AC halten und im Idealfall mit dem vorzeitigen Klassenerhalt gekrönt werden. Bei einer Niederlage hingegen rückt das Feld wieder enger zusammen.
(VOL.AT)