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Auf Augenhöhe mit der Weltspitze

©Grafoner/Karate Vorarlberg
Vorarlbergs Karate-Asse überzeugten beim internationalen Rhein Shiai 2026 am Nürburgring mit einer starken Medaillenausbeute. In der hochklassig besetzten Ring Arena sicherte sich das Team aus Vorarlberg eine Silber- sowie drei Bronzemedaillen und bestätigte damit einmal mehr seine internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Über 1100 Athletinnen und Athleten aus 175 Vereinen und 26 Nationen sorgten für ein Turnier auf Topniveau. Mittendrin die Vorarlberger Nachwuchstalente, die mit Einsatz, Technik und mentaler Stärke aufzeigten, allen voran Julian Spiegel.

Julian Spiegel (links) feierte fünf Siege in sieben Kämpfen. ©Grafoner/Karate Vorarlberg

Silber für Julian Spiegel

Der 12-jährige Athlet von Karate Hofsteig erkämpfte sich in der Kategorie Kumite U14 -45 kg die Silbermedaille. Mit fünf Siegen aus sieben Kämpfen zog Spiegel verdient ins Finale ein. Dort traf er auf den Deutschen Daniel Eckert. Aufgrund einer im Turnierverlauf erlittenen Oberarmverletzung musste er sich allerdings im Endkampf klar mit 0:3 geschlagen geben.

Trotzdem fällt die Bilanz eindrucksvoll aus: Acht Kämpfe, ein Gesamtpunkteverhältnis von 34:18 und eine Leistung, die Kampfgeist, technische Reife und mentale Stärke widerspiegelt.

Das erfolgreiche Vorarlberger Trio v. links: Macy Mayer, Ella-Marie Mayer, Julian Spiegel und Leo Fend. ©Grafoner/Karate Vorarlberg

Drei Bronzemedaillen für KC Götzis

Weitere Erfolgsmeldungen gab es durch ein Trio vom KC Götzis. Ella-Marie Mayer (Kumite U10 -27 kg), Macy Mayer (Kumite U14 -47 kg) sowie Leo Fend (Kumite U14 -50 kg) erkämpften jeweils Bronze. In stark besetzten Klassen überzeugten alle drei mit couragierten Auftritten und belohnten sich verdient mit einem Podestplatz.

Positive Entwicklung des gesamten Teams

Sportdirektor Gerhard Grafoner zeigte sich mit dem Abschneiden sehr zufrieden: "Wir haben beim Rhein Shiai nicht nur starke Einzelleistungen gesehen, sondern eine klare Entwicklung des gesamten Teams. Zusammenhalt, taktische Disziplin und mentale Stärke haben sich deutlich verbessert."

Zugleich blickt Grafoner bereits nach vorn: "Das Turnier war eine sehr gute Vorbereitung auf unser Heimturnier, den Champions Cup am 24. Jänner in Hard. Die gezeigten Leistungen geben uns viel Zuversicht."

Das neu formierte U21-Kata Team v.l Florian Zöchling (NÖ), Timon Wu (W) und dem Dornbirner Felix Wagner. ©Karate Insights/Martin Kremser

Parallel dazu sammelte Felix Wagner internationale Erfahrung im Kata-Bereich: Der Dornbirner ist Teil des neuformierten österreichischen U21-Kata-Teams, das beim Series-A-Turnier in Tiflis erstmals gemeinsam antrat. Das Trio Wu, Wagner und Zöchling schied im Teambewerb in Runde zwei aus, wertete den Auftritt jedoch als wichtige Standortbestimmung für die Nachwuchs-Europameisterschaften Anfang Februar in Limassol (CYP)

(VOL.AT)

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