Auto-Chaos in Österreich: Ski-Urlaubern drohen Sperren und Mega-Staus
Ferienbeginn sorgt für Ausnahmezustand auf Österreichs Straßen
Mit Beginn der Semesterferien unter anderem in Vorarlberg und Tirol rechnet der ÖAMTC für Samstag, 7. Februar 2026, mit besonders starkem Reiseverkehr. Zusätzlich treffen Urlauber, Tagesgäste und Heimreisende zeitgleich aufeinander – eine klassische Stau-Mischung.
Der Automobilclub warnt vor allem vor langen Verzögerungen rund um Skigebiete. Auf den klassischen Transitrouten Richtung Italien werden zwar keine flächendeckenden Blockaden erwartet, lokal kann es aber dennoch zu erheblichen Wartezeiten kommen.
Tirol: Abfahrtssperren und volle Talzufahrten
Besonders angespannt ist die Lage in Tirol. Dort gelten an mehreren Wochenenden Abfahrtssperren auf Landesstraßen, um Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern. Urlauber dürfen diese Straßen nicht verlassen – Kontrollen sind angekündigt.
Stauanfällig sind laut ÖAMTC unter anderem:
- Inntalautobahn (A12) im Raum Innsbruck sowie vor Kufstein/Kiefersfelden
- Brennerautobahn (A13) zwischen Grenze und Nößlach
- Fernpassstrecke (B179) im gesamten Verlauf
- Zillertalstraße (B169) vor dem Brettfalltunnel
- Ötztalstraße (B186) zwischen Inntal und Sölden
Vorarlberg: A14 und Arlberg besonders belastet
Auch Vorarlberg steht vor einem verkehrsreichen Wochenende. Der ÖAMTC rechnet vor allem auf folgenden Strecken mit Verzögerungen:
- Rheintalautobahn (A14) bei der Abfahrt Montafon
- Arlberg Schnellstraße (S 16) im gesamten Verlauf
- Montafoner Straße (L188)
Gerade bei winterlichen Fahrbedingungen kann es hier rasch zu Rückstaus kommen.
Samstag gilt als kritischster Reisetag
Der Samstag gilt traditionell als stärkster Reisetag – vor allem wegen des Bettenwechsels in den Hotels. Zusätzlich sind viele Tagesgäste unterwegs, was die Verkehrslage rund um Skigebiete weiter verschärft.
Der ÖAMTC empfiehlt, mehr Fahrzeit einzuplanen, möglichst früh oder spät anzureisen und aktuelle Verkehrsmeldungen laufend zu prüfen.
(VOL.AT)