Automatenaufbruch in Vorarlberg bei Grenzkontrolle in Lindau aufgedeckt
Als die Beifahrerin aus dem Fahrzeug stieg, fiel auf, dass sie auf etlichen Ein-Euro-Münzen saß, die auf dem Beifahrersitz lagen. Weitere Münzen befanden sich in einer Tasche im Beifahrerfußraum. Zudem konnte im Fahrzeug typisches Aufbruchsequipment festgestellt werden.
Geld aus Staubsaugerautomaten
Keinem der Insassen wollte das Münzgeld im niedrigen dreistelligen Bereich oder die Gegenstände gehören. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass das Münzgeld aus zwei aufgebrochenen Staubsaugerautomaten einer nahe gelegenen Tankstelle auf der österreichischen Seite der Grenze stammt.
Die österreichischen Behörden und die Tankstelle wurden über die gewonnenen Informationen in Kenntnis gesetzt. Dort war der Sachverhalt zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Da sich die Tat grenzüberschreitend ereignet hat, findet die weitere Bearbeitung in enger Absprache mit den österreichischen Polizeibehörden statt.
Zudem stellten die Beamten fest, dass das von den Tätern benutzte Fahrzeug schon seit längerer Zeit keinen gültigen Versicherungsschutz mehr besaß. Neben den Automatenaufbrüchen muss sich der Fahrzeugführer und zugleich -halter zusätzlich noch wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
(Red.)