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Bagnaia in Bestform: Showdown in Le Mans ohne Marquez

Jorge Martin bei der Zieleinfahrt im Sprint.
Jorge Martin bei der Zieleinfahrt im Sprint. ©AFP
Nach dem turbulenten Sprintrennen steht heute in Le Mans der Grand Prix von Frankreich an: Ex-Champ Jorge Martin reist mit Rückenwind an, während Weltmeister Marc Marquez nach einem schweren Sturz ausfällt. Francesco Bagnaia startet von der Pole.

Der Samstag hat die Kräfteverhältnisse neu sortiert. Francesco Bagnaia wirkt plötzlich wieder wie der Mann, den man aus den besten Phasen kennt. Poleposition – seine erste in dieser Saison – und dazu ein starker zweiter Platz im Sprint. Der Ducati-Pilot hat an diesem Wochenende bislang kaum Schwächen gezeigt.

Der zweite Platz im Sprint dürfte sich für Bagnaia schon fast wie ein Sieg anfühlen. ©AFP

Martin brandgefährlich – Bezzecchi konstant

Ganz abschreiben darf man Jorge Martin trotzdem nicht. Im Gegenteil. Der Aprilia-Pilot hat im Sprintrennen eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist: von Startplatz acht nach vorne, kontrolliert, abgeklärt, ohne Fehler. Am Ende stand Sieg Nummer zwei in dieser Saison.

Direkt dahinter: Bagnaia. Und auf Rang drei Marco Bezzecchi, Martins Teamkollege und aktueller WM-Leader. Auch er wirkt stabil – weniger spektakulär, aber konstant gefährlich.

Die erste Reihe bringt genau diese Mischung auf die Strecke: Tempo, Form und Titelambitionen.

Marquez fehlt – heftiger Abflug im Sprint

Ein Thema überlagert dennoch alles: der Sturz von Marc Marquez. Der Weltmeister flog im Sprint nach einem Highsider in der Schlussphase heftig ab, überschlug sich mehrfach.

Er konnte zwar noch selbst von der Strecke gehen, doch wenig später war klar: Marquez wird heute nicht starten. Auch das kommende Rennwochenende in Katalonien lässt er aus.

Alles angerichtet für ein offenes Rennen

Damit ist die Bühne bereitet. Bagnaia in Topform von ganz vorne. Martin mit dem Momentum aus dem Sprint. Bezzecchi als konstanter Faktor im Titelkampf.

(VOL.AT)

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