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Beim Eintreffen war klar: Es ist weit mehr – Einsatzleiter Muxel über den Brand in Au

Einsatzleiter Muxel im Gespräch mit VOL.AT über den Brand in Au-Rehmen und den herausfordernden Einsatz.
Einsatzleiter Muxel im Gespräch mit VOL.AT über den Brand in Au-Rehmen und den herausfordernden Einsatz. ©VOL.AT/Waanders
Gegen 2.30 Uhr in der Nacht auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Au alarmiert – zunächst wegen eines Balkonbrandes. Am Morgen danach sprach Einsatzleiter Rainer Muxel über den Einsatz.

Das ist passiert

Laut Polizei soll ein 36-jähriger Bewohner das Feuer in seiner Wohnung gelegt haben. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Fassade bereits in Vollbrand, die Flammen griffen auf mehrere Balkone sowie den Dachstuhl über. Nach der mutmaßlichen Brandstiftung flüchtete der 36-Jährige mit seinem Auto in Richtung Warth. Im Bereich der Tannbergbrücke in Schröcken kam er ums Leben.

Brand breitete sich rasch aus

Die Feuerwehr wurde zunächst wegen eines Balkonbrandes alarmiert. "Wir sind ganz normal über die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle alarmiert worden", schildert Einsatzleiter Muxel.

Vor Ort zeigte sich schnell ein deutlich größeres Ausmaß. "Beim Eintreffen hat sich sehr schnell festgestellt, dass es sich auf das Gebäude ausweitet", so Muxel. Die Alarmstufe wurde erhöht, zusätzliche Kräfte nachalarmiert.

Interview mit Einsatzleiter Rainer Muxel

Bewohner bereits im Freien

Die Evakuierung verlief geordnet. Die meisten Bewohner hatten sich bereits ins Freie begeben, als die Feuerwehr eintraf. "Die Hausbewohner waren schon im Freien, als wir hingekommen sind", sagt Muxel.

Eine Wohnung, bei der zunächst unklar war, ob sich noch Personen darin befinden, wurde umgehend kontrolliert. "Wir konnten sie rasch abklären beziehungsweise kontrollieren und feststellen, dass die Wohnung leer ist", erklärt der Einsatzleiter. Damit konnte ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen im Gebäude befinden.

Das Mehrparteienhaus in Au-Rehmen weist nach dem Brand massive Schäden an der Fassade und den Balkonen auf. ©VOL.AT/Waanders
Die Flammen griffen vom Balkon auf mehrere Stockwerke über. ©VOL.AT/Waanders
Verkohlte Balkone und zerstörte Fenster zeigen das Ausmaß des Brandes in Au-Rehmen. ©VOL.AT/Waanders

Anspruchsvoller Einsatz für Feuerwehr

Der Einsatz war komplex. "Die Herausforderung war, dass wir in zwei unterschiedlichen Gebäudeteilen gleichzeitig kämpfen mussten", so Muxel.

Unterstützt wurde die Feuerwehr Au von mehreren Wehren aus der Region – darunter die Feuerwehren Au, Schoppernau, Schröcken, Damüls, Dornbirn und Schnepfau. "Wir sind sehr gut unterstützt worden", sagt Muxel.

Ersatzquartiere für Betroffene

Für die Bewohner bedeutet der Brand den vorübergehenden Verlust ihres Zuhauses. Die Gemeinde Au reagierte rasch. Für einen Teil der Bewohner konnten schon Unterkünfte gefunden werden, weitere werden unter Hochdruck noch gesucht. (Anm. d. Red.: Sie wollen helfen? Setzen Sie sich bitte mit der Gemeinde Au in Verbindung).

Einsatzkräfte der Feuerwehr koordinieren die Arbeiten am Morgen nach dem Brand in Au-Rehmen. ©VOL.AT/Waanders
Rettungskräfte und Feuerwehr standen nach dem Brand in Au-Rehmen im Einsatz.
©VOL.AT/Waanders
Das Ausmaß der Zerstörung ist am Morgen danach klar sichtbar: Ein Lkw mit Ladekran ist bereits vor Ort – die Aufräumarbeiten haben begonnen. ©VOL.AT/Waanders

Gebäude wird überprüft

Wie es mit dem Gebäude weitergeht, ist derzeit noch unklar. Sachverständige und die Gemeinde haben die Begehung aufgenommen. Die weiteren Schritte legt die zuständige Baubehörde fest.

(VOL.AT)

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(VOL.AT)

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