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Beinahe-Unfall bei der Bergung der "Säntis"

Technische Probleme verzögern Bergung des Bodensee-Dampfschiffs.
Technische Probleme verzögern Bergung des Bodensee-Dampfschiffs. ©Silvan Paganini, SBS
Bei der laufenden Bergungsoperation des historischen Bodensee-Dampfschiffes „Säntis“ traten erneut Komplikationen auf.
Bergeverein sucht nach Beinahe-Unfall weitere Taucher

Ein Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Samstag, als sich ein Taucher während der Arbeiten nur 1,5 Meter unter der Wasseroberfläche in Bergeseilen verfing. Der Vorfall illustriert die erheblichen Risiken und technischen Herausforderungen, die mit solchen Unternehmungen verbunden sind. Der Taucher konnte nur durch das Durchschneiden der Seile befreit werden.

Das Schiff „Säntis“, das seit 91 Jahren in einer Tiefe von 210 Metern liegt, wurde 1933 absichtlich versenkt, nachdem die Kosten für eine Verschrottung als zu hoch bewertet wurden. Ursprünglich seit 1892 in Betrieb, hatte das 49 Meter lange Schiff eine Kapazität von 400 Passagieren. Der Bergungsverein hat das Ziel, das Dampfschiff bis spätestens Juni dieses Jahres zu heben und damit ein bedeutsames Kapitel der regionalen Nautik-Geschichte zu bewahren.

(VOL.AT)

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