Bergrettung appelliert an Eigenverantwortung
Gerade im Frühjahr ist die Unfallgefahr in den Bergen hoch.
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Der Österreichische Bergrettungsdienst geht von seinen bisherigen Appellen ab und setzt auf die Eigenverantwortung.
Nachdem Lockerungen im Zusammenhang mit COVID-19 Maßnahmen für das öffentliche Leben und den Sport in Kraft treten, geht auch der Österreichische Bergrettungsdienst von seinen bisherigen Appellen ab und setzt auf die Eigenverantwortung der Bergsportler und Bergbegeisterten.
Drei Empfehlungen
Der Österreichische Bergrettungsdienst hat Empfehlungen für drei Bereiche ausgearbeitet.
- Erstens soll bei der Tourenplanung auf die längere Aktivitätenpause Bedacht genommen werden und alpine Unternehmungen eher moderat und nicht an der Leistungsgrenze angelegt werden.
- Zum Zweiten gelten auch am Berg die gleichen Hygiene- und Abstandsregeln wie im gesamten Breitensport. Je höher die Atemfrequenz und die Windgeschwindigkeit, desto größer der Abstand zueinander.
- Und drittens wird empfohlen, nur bei vollständiger Gesundheit Outdooraktivitäten zu unternehmen.
Einsätze reduziert aber existent
Durch die Sonderlage stehen alle Bergretter und insbesondere Einsatzleiter vor neuen Herausforderungen. "Die Einsatzzahlen sind zwar zurückgegangen, der Schutz jedes einzelnen Bergretters und optimale Versorgung der Verunfallten ist aber bei jedem einzelnen Einsatz das oberste Gebot", appelliert die Bergrettung.
(red)