Bergrettungseinsatz zwischen St. Anton und Zürs
Sechs Personen, darunter vier Kinder (8‑12 Jahre), aus dem Vereinigten Königreich nutzten die Flexenbahn für eine Bergfahrt. Im Gemeindegebiet von Lech gerieten sie bei dichtem Nebel über den Pistenrand hinaus in den freien Skiraum und folgten dort älteren Skispuren.
Ein US-amerikanisches Ehepaar befand sich ebenfalls in diesem Bereich. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse verloren alle Beteiligten die Orientierung und setzten einen Notruf ab. Neun Mitglieder der Bergrettung Lech konnten die Gruppe lokalisieren und unter die Nebelgrenze begleiten.
Da die Beteiligten bereits deutliche Erschöpfungssymptome zeigten, wurden die insgesamt acht Personen schließlich vom BMI-Hubschrauber "Libelle" per Taubergung sicher und unverletzt ins Tal gebracht.
Fakten im Überblick
- Datum: 4. April 2026
- Ort: Skigebiet Arlberg, Bereich Lech
- Beteiligte: acht Personen (sechs aus Großbritannien, zwei aus den USA)
- Besonderheit: vier Kinder (acht bis zwölf Jahre)
- Ursache: Orientierungslosigkeit bei dichtem Nebel im freien Skiraum
- Einsatzkräfte: neun Mitglieder der Bergrettung Lech
- Ausgang: Alle unverletzt geborgen
(VOL.AT)