Die Pläne für einen kleinen Sommer-Treffpunkt direkt am Bregenzer Molo sorgen weiterhin für Gesprächsstoff. Nachdem erste Details über einen möglichen Getränke-Ausschank auf dem Steg bekannt wurden, stellen sich viele Bregenzer praktische Fragen: Wo sollen Gäste eigentlich auf die Toilette gehen – und wie wird das mit dem Glasflaschenverbot in den Seeanlagen geregelt?
Toilettenfrage sorgt für Diskussionen
Wer am Molo trinkt, muss für die Toilette laufen. Rund 150 Meter sind es bis zu den nächsten öffentlichen WCs – beim Pier 69 oder beim Fahrradverleih in den Seeanlagen. Neue Anlagen beim Ausschank sind nicht geplant. Vizebürgermeister Roland Frühstück sagt dazu klar: "Das ist zumutbar."
Glasverbot bleibt – mit einer Ausnahme
In den Seeanlagen gilt weiterhin Glasflaschenverbot. Einzig an den geplanten fünf Tischen mit je vier Sitzplätzen könnte der Konsum aus Gläsern erlaubt werden – so wie schon am Fischersteg. Wer etwas mitnimmt, bekommt seine Getränke trotzdem nur in Plastikbechern oder Dosen. Für die Ausnahme braucht es noch eine Genehmigung der Stadtvertretung.
Entscheidung fällt im April
Endgültig ist noch nichts. Ende März verhandelt die Stadt mit der Bezirkshauptmannschaft – dabei geht es um Gewerbe- und Umweltrecht. Erst Anfang April soll ein Lokalaugenschein mehr Klarheit bringen, wie der Molo-Treffpunkt im Sommer konkret aussieht.
(VOL.AT)