Der Valentinstag am 14. Februar sorgt auch 2025 in Vorarlberg für kräftige Umsätze. Laut aktuellen Zahlen der KMU-Forschung, die von der Wirtschaftskammer veröffentlicht wurden, rechnet der Vorarlberger Handel mit einem Gesamtumsatz von rund zehn Millionen Euro. Das sind etwa eine Million Euro mehr als im Vorjahr.
Mehr als die Hälfte der Befragten – 56 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger – plant demnach, zum Tag der Liebenden ein Geschenk zu kaufen.
Männer geben mehr aus
In der Regel zeigen sich Männer laut Wirtschaftskammer spendabler als Frauen. Besonders verlobte Paare greifen zum Valentinstag häufiger zu Geschenken für ihre Partnerin oder ihren Partner.
Im Schnitt werden pro Geschenk rund 50 Euro ausgegeben.
Blumen bleiben Nummer eins
Am stärksten profitiert die Floristik: Mehr als die Hälfte der Schenkenden entscheidet sich für Blumen oder Pflanzen. Besonders gefragt sind Rosen als klassisches Symbol für Liebe und Romantik, gefolgt von Tulpen, Gerbera und Orchideen.
Der Valentinstag ist dabei längst nicht mehr nur Paaren vorbehalten. Laut Umfrage werden Blumen und kleine Aufmerksamkeiten zunehmend auch an Freunde oder Familienmitglieder verschenkt.
Süßes, Parfum und Restaurantbesuche
Neben Blumen zählen Süßigkeiten, Pralinen und Schokolade zu den beliebtesten Geschenken. Ebenfalls gefragt sind Restaurantbesuche sowie Parfums und Kosmetika.
Der Handel blickt dem 14. Februar damit optimistisch entgegen – vor allem, weil die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.
Die Legende hinter dem Valentinstag
Der Valentinstag geht der Überlieferung nach auf den 14. Februar 269 zurück. Der Legende zufolge soll ein Priester namens Valentinus hingerichtet worden sein, unter anderem weil er Soldaten nach christlichem Ritus traute, obwohl ihnen das Heiraten während ihrer Dienstzeit untersagt war. Ihm wird zudem nachgesagt, Liebespaaren Blumen aus seinem Garten geschenkt zu haben.
(VOL.AT)