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Brandkatastrophe in Crans-Montana: 16-Jähriger ist erstes bekanntes Todesopfer

Viele Blumen und Kerzen zum Gedenken der Todesopfer.
Viele Blumen und Kerzen zum Gedenken der Todesopfer. ©APA/AFP
Nach dem katastrophalen Brand in einer Bar im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana mit bislang mindestens 40 Todesopfern ist nun der Name eines ersten Opfers bekannt geworden.

Nach dem verheerenden Brand in der Bar "Le Constellation" im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Neujahrsnacht ist eines der ersten Todesopfer namentlich bekannt geworden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 16-jährigen Emanuele Galeppini, einem italienischen Nachwuchsgolfer, der in Dubai lebte.

Italienischer Golfverband trauert

"Der italienische Golfverband trauert um Emanuele Galeppini, einen jungen Sportler, der Leidenschaft und echte Werte in sich trug", teilte der Verband auf seiner Website mit.

Freunde überleben das Feuer verletzt

Galeppini hielt sich gemeinsam mit seiner Familie in Crans-Montana auf. Laut italienischen Medienberichten war er mit zwei Freunden in der "Constellation Bar", als das Feuer ausbrach. Die beiden Begleiter konnten sich rechtzeitig retten und wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der italienische Botschafter in der Schweiz teilte zuvor mit, dass sechs italienische Staatsbürger vermisst werden und 13 weitere mit Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden.

Zahl der Todesopfer könnte steigen

Viele der mehr als 115 Verletzten befinden sich aufgrund schwerer Verbrennungen in kritischem Zustand. Nach Angaben des Walliser Sicherheitsdirektors Stéphane Ganzer befinden sich zwischen 80 und 100 Personen in Lebensgefahr. Menschen mit Verbrennungen dritten Grades auf rund 15 Prozent der Körperoberfläche hätten ein erhöhtes Risiko, in den Stunden und Tagen nach dem Brand zu sterben, sagte Ganzer dem französischen Sender RTL.

Identifizierung der Opfer schwierig

Die Identifizierung der Todesopfer gestaltet sich laut Behörden äußerst schwierig. Regierungspräsident Mathias Reynard erklärte gegenüber dem Schweizer Sender RTS, dass Zahn- und DNA-Proben verwendet würden. Die Leichen seien so stark verbrannt, dass es Tage dauern könne, bis alle Namen feststehen. "Das erste Ziel ist es, allen Leichen Namen zuzuordnen", sagte auch der Bürgermeister von Crans-Montana, Nicolas Feraud. Über österreichische Opfer lagen bis Freitag keine Informationen vor.

(VOL.AT)

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