„Corona hat Ansteckungspotenzial nicht verloren“

Marc Springer im Gespräch mit Dr. Spiegel.
Marc Springer im Gespräch mit Dr. Spiegel. ©VOL.AT
Vorarlbergs Impfkoordinator Dr. Robert Spiegel spricht in "Vorarlberg LIVE" über das Quarantäne-Aus und appelliert an den Hausverstand.
Quarantäne-Aus: So denkt Vorarlberg
Keine Corona-Quarantäne mehr

Für die Österreicher hat eine neue Phase im Umgang mit Corona begonnen. Denn seit 1. August gehört die Quarantäne der Vergangheit an. "Ich denke, es ist einen Versuch wert, dass man die Eigenverantwortung an die Bevölkerung zurückgibt", sagte Impfkoordinator Robert Spiegel im Hinblick auf die neue Verordnung am Montag in Vorarlberg LIVE. Die Krankheit habe aber natürlich das hohe Ansteckungspotential nicht verloren.

"Es ist wichtig, mit Hausverstand und Ruhe vorzugehen", betont der Mediziner. Sprich, sich bei Verdacht oder Kontakt mit Infizierten selber zu testen, gegebenenenfalls den Hausarzt zu kontaktieren sowie die Symptome zu schildern und sich in Eigenquarantäne zu begeben. "Bei einer normalen Grippe gehe ich auch nicht ins Wirtshaus." Wichtig sei nun, dass in der neuen Phase genau monitorisiert werde.

"Tatsache ist, dass drei Impfungen zu einem hohen Prozentsatz vor schwerem Verlauf und Long-Covid-Problemen schützen", erläutert Spiegel. Mit einer Rate von 55 Prozent bei Drittimpfungen sei man hinsichtlich der erwarteten Herbstwelle im Gegensatz zu Deutschland mit 75 Prozent noch nicht gut aufgestellt. Grenzwertig findet Spiegel die Regelung, dass Positiv-Getestete im Gesundheitsbereich mit Maske zur Arbeit gehen dürfen.

Führt der Zickzack-Kurs zu gesellschaftlichen Problemen?

Dr. Spiegel zum Fall Lisa-Maria Kellermayr

Die ganze Sendung

(VOL.AT/VN)

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