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Darum sperrte das Alpamare in Pfäffikon zwölf Rutschen

Plötzlich gesperrt: Warum im Alpamare zwölf Rutschen stillstanden. (Symbolbild)
Plötzlich gesperrt: Warum im Alpamare zwölf Rutschen stillstanden. (Symbolbild) ©Canva
Seit über zwei Wochen sind im Alpamare in Pfäffikon zwölf Rutschbahnen außer Betrieb. Nun ist klar, weshalb: In der Betondecke wurden verrostete Armierungen entdeckt, rund 100 Gramm Material lösten sich. Zehn Bahnen sollen bald wieder öffnen.

Im Alpamare in Pfäffikon standen zuletzt gleich zwölf Rutschbahnen still. Lange sprach man lediglich von "technischen Störungen". Wie nun bekannt wurde, lag die Ursache jedoch in der Decke des Gebäudes.

100 Gramm Material lösten sich

Wie "20min.ch" berichtet, bestätigte die Betreiberin Bad Seedamm AG, dass verrostete Armierungen in der Betondecke entdeckt worden seien. "Es waren etwa 100 Gramm Material, die die Betondecke verlassen haben. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Abplatzung von Oberflächenschichten", wird das Unternehmen zitiert.

Demnach kam es zu einer sogenannten Abplatzung – kleinere Betonteile lösten sich aufgrund von Korrosion im Inneren der Konstruktion.

Reparaturen durchgeführt

Die betroffenen Stellen seien inzwischen repariert oder mit Korrosionsschutz behandelt worden. Laut Betreiber habe die Tragfähigkeit der Decke "um weniger als ein Prozent abgenommen".

Die Sperrung der Rutschbahnen sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Zehn der zwölf Attraktionen sollen "in Kürze" wieder öffnen. Zwei Rutschen bleiben vorerst geschlossen. "Um auch künftig die Personensicherheit nicht zu gefährden, wurden klar definierte Aufenthaltsbereiche für die Gäste festgelegt", schreibt "20min.ch".

Das Alpamare zählt zu den bekanntesten Freizeitbädern der Schweiz und ist auch bei Gästen aus Vorarlberg beliebt. Wann die letzten beiden Rutschen wieder in Betrieb gehen, ist noch offen.

(VOL.AT)

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