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Das bringen die Abfahrverbote zwischen Bludenz und Arlberg

Bei den Abfahrtverboten auf der S16 gibt es noch Luft nach oben.
Bei den Abfahrtverboten auf der S16 gibt es noch Luft nach oben. ©VOL.AT/Stiplovsek
Die Abfahrverbote zur Entlastung von Ausweichrouten zeigen unterschiedliche Wirkung: Während Bludenz deutliche Verbesserungen verzeichnet, kämpft das Klostertal weiterhin mit Verkehrsproblemen durch Umfahrungsverkehr.

Erfolgreiche Maßnahmen in Bludenz

Bürgermeister Simon Tschann bewertet die Wirksamkeit der Abfahrtsperren als sehr positiv. Während vor zwei Jahren an verkehrsreichen Reisesamstagen noch komplette Verkehrsstaus das Stadtgebiet lähmten, zeigt sich heute eine erhebliche Entspannung der Verkehrslage.

Herausforderungen im Klostertal bleiben bestehen

Andreas Burtscher, der als Obmann der Regio Klostertal-Arlberg fungiert, bestätigt zwar ebenfalls Fortschritte, jedoch entstehen besonders nachmittags weiterhin kritische Situationen. Sobald auf der S 16 bei den Tunneln Blockabfertigungen eingerichtet werden und sich der Verkehr zwischen Bings und Braz staut, leiten Navigationssysteme Fahrzeuge weiträumig um.

Umgehungsversuche trotz Sperrungen

Viele Reisende zeigen sich erfinderisch beim Finden von Begründungen, um trotz bestehender Verbote auf die gesperrte Klostertaler Straße zu gelangen, erklärt Burtscher. Die Sperrmaßnahmen bleiben während aller Februar-Samstage in Kraft.

Positive Bewertung durch ASFINAG

Die Autobahngesellschaft äußerte sich während der Weihnachtszeit zufrieden über die Funktionalität der Sperren und betonte deren Beitrag zur besseren Verkehrssteuerung auf der S 16, wodurch längere Stau­bildungen vermieden und Fahrzeiten reduziert werden können.

(VOL.AT)

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