Nach dem Klassenerhalt arbeitet der SCR Altach bereits am Kader für die kommende Saison – und präsentiert einen prominenten Neuzugang.
Der 27-jährige Angreifer Marko Raguz wechselt von Austria Wien ins Rheindorf und bringt trotz schwieriger vergangener Jahre viel Bundesliga-Erfahrung mit.
Früher Durchbruch beim LASK
Ausgebildet wurde Raguz in der Linzer Akademie, ehe er 2017 beim LASK sein Debüt in der damaligen zweiten Liga feierte. Noch im selben Jahr folgte auch der erste Einsatz in der Bundesliga. In mehr als 100 Pflichtspielen für die Linzer erzielte der Stürmer 26 Tore und bereitete weitere zwölf Treffer vor.
2022 zog es den gebürtigen Oberösterreicher zur Wiener Austria. Nach seinem Wechsel warf ihn eine hartnäckige Schambeinentzündung zurück. Über zwei Jahre hinweg kämpfte sich der Stürmer zurück, kam erst 2024 wieder zu ersten Einsätzen.
Seine Bilanz bei den Wienern blieb entsprechend überschaubar: 34 Pflichtspiele, zwei Tore und ein Assist, in der laufenden Saison lediglich 69 Einsatzminuten.
Regelmäßige Spielpraxis
In Altach soll der 27-Jährige nun wieder regelmäßig Spielpraxis sammeln und sportlich neu angreifen. Sportdirektor Philipp Netzer sieht in dem Neuzugang großes Potenzial für die Offensive des SCRA.
"Mit Marko gewinnen wir einen Stürmer, der seine außergewöhnliche Torgefahr bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt hat. Er befindet sich in einer guten physischen Verfassung und bringt genau die Konstanz und Dynamik mit, die unsere Offensive in der anstehenden Saison entscheidend bereichern werden", erklärte Netzer.
Auch Raguz selbst blickt positiv auf seine neue Aufgabe im Ländle: "Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe beim SCR Altach, von dem ich bereits jetzt einen durchweg positiven Eindruck gewonnen habe. Ich bin sehr dankbar für das große Vertrauen, das mir hier entgegengebracht wird. Ich möchte in der anstehenden Saison gemeinsam mit dem Team auf dem Platz alles geben, damit wir gemeinsam eine erfolgreiche Spielzeit erleben."
(VOL.AT)