Deutsche Fußballfans stürmten Lindauer Insel – Österreicher musste bei der Polizei ausnüchtern
Ein größerer Autokorso mit über 200 Fahrzeugen sowie etliche Ruhestörungen beschäftigten die Beamten der Polizeiinspektion Lindau nach dem Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft beim Sieg gegen die Elfenbeinküste.
Auf der Lindauer Insel wurden deshalb ab 1 Uhr einige Straßen gesperrt, um die Nachtruhe wiederherzustellen. Bei mehreren Teilnehmern des Korsos musste die Polizei einschreiten, weil Fahrzeugtüren nicht geschlossen waren oder Personen sich während der Fahrt auf die Kante der Fenster setzten. Eine Person muss sich wegen des Zündens von Pyrotechnik verantworten.
Gegen 01:30 Uhr war der Autokorso beendet. Trotzdem mussten die Beamten im Anschluss zu mehreren privaten WM-Feiern anrücken, um auch dort die Lautstärke zu regulieren.
Österreicher in Polizeigewahrsam
Bereits während des Fußballspiels musste ein junger Mann aus Österreich bei einer Public-Viewing-Veranstaltung in Gewahrsam genommen werden. Er fiel dort negativ auf und wurde der Halle verwiesen.
Trotzdem versuchte er immer wieder, auf das Veranstaltungsgelände zu gelangen. Nachdem er dem Platzverweis der Polizei nicht nachgekommen war, musste der deutlich alkoholisierte Mann die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.
(VOL.AT)