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"Die Latte in Peking liegt sehr hoch"

Head-Rennsportdirektor Rainer Salzgeber über Familie, Peking und Medaillen.

von Heimo Kofler/VN

16 von insgesamt 30 Medaillen hamsterte Skihersteller Head bei den vergangenen Winterspielen in Pyeongchang. „Die Latte liegt sehr hoch“, findet Rainer Salzgeber, Rennsportdirektor von Lara Gut, Alexis Pinturault, Vincent Kriechmayr und Co. in der Sendung Vorarlberg LIVE auf die Frage von Chefredakteur Gerold Riedmann, ob sich bei den Winterspielen in Peking so ein Edelmetall-Segen wiederholen lasse. „In diesem Bereich geht es nur, wenn alles perfekt läuft. Lindsey Vonn oder Aksel Lund Svindal sind nicht mehr dabei. Gemessen werden wir am Vorevent, die Zahl ist riesig“, weiß der 54-jährige Montafoner. „Es können aber auch super Spiele gewesen sein, wenn wir nur mit zehn Medaillen nach Hause kommen würden. Die Zufriedenheit hängt nicht immer vom Ergebnis am Papier ab, sondern auch davon, wie es dazu gekommen ist. Ich hoffe, dass der eine oder andere, der momentan in der Öffentlichkeit noch ein No-Name ist, die Möglichkeit auf Medaillen nützt.“ Die Winterspiele würden sich aufgrund der Coronabedingungen sehr fordernd darstellen. „Wir erwarten uns bei den Skibewerben Verhältnisse wie in Südkorea. Leider gab es keinen Testevent, wie es normalerweise vor Großereignissen üblich ist. Der Schnee wird trocken sein, der Wind bringt viele Ablagerungen, wie etwa Sand, mit. Wir werden aber nicht komplett auf Neuland stoßen.“

Video: Sagmeister über die Schneeverhältnisse in Peking

Geburstagsfeier in der Ferne

Neu sind für den Ex-Rennläufer auch die logistischen Voraussetzungen: „Vor dem Abflug sind zwei Tests vorgeschrieben, dann wird auch bei der Ankunft kontrolliert. „Anschließend kommen wir in die sogenannte Bubble. Da bewegen wir uns dann nur mehr zwischen Hotel, Shuttle, Skigebiet und Skiräumen. Sonst geht die Reise nirgendwohin.“

Video: Sagmeister über Tests und Corona-Bubble

Den Geburtstag von Gattin Anita am 12. Februar kann Salzgeber nur aus der Ferne feiern. „Die Präsenz im Winter ist schwierig“, spricht Salzgeber aus der Lebenswelt der Skifamilie mit ambitionierten, sportbegeisterten Töchtern. „Amanda und Angelina sind auch viel unterwegs. Die Mama ist der ruhende Pol zu Hause. Aber es kommen ja wieder Frühling und Sommer - und damit auch mehr Zeit zu Hause.“

Neben Rainer Salzgeber waren auch Public-Health-Experte Armin Fidler und Unternehmer Clemens Sagmeister zu Gast in "Vorarlberg LIVE".

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(VOL.AT)

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