Diese 5 Gerichte sind laut Chefköchen rausgeworfenes Geld
Was Chefköche von bestimmten Restaurantgerichten halten
Nicht jedes Gericht, das auf der Speisekarte teuer wirkt, ist laut Experten sein Geld wert. Wie mehrere Profi-Köche dem US-Portal „Thrillist“ erklärten, stecken hinter mancher Delikatesse billige Tricks – zulasten der Gäste.
Calamari-Ringe: Viel Panade, wenig Tintenfisch
Frittierte Calamari-Ringe gelten als mediterraner Klassiker – werden laut Köchen aber oft mit übermäßiger Panade zubereitet, während der Anteil an echtem Tintenfisch gering bleibt. Der Preis hingegen orientiert sich häufig am hochwertigen Oktopusfleisch.
Rohe Austern: Billig eingekauft, teuer verkauft
Obwohl sie kaum Zubereitung erfordern, landen Austern laut den befragten Küchenprofis oft mit einem Preisaufschlag von mehreren hundert Prozent auf der Karte. Ein Koch bezeichnete Preise von „über 40 Dollar pro Dutzend“ als „unverschämt“.
Weinpreise: Der psychologische Trick mit dem Zweitteuersten
In vielen Restaurants ist nicht der teuerste Wein der größte Aufschlag, sondern der zweitteuerste – weil dieser besonders häufig gewählt wird. Qualität und Preis stehen dabei nicht immer in Verhältnis, warnen Experten.
Kobe-Beef? Meist gar nicht aus Japan
Wagyu-Rind ist edel – doch echtes Kobe-Rind stammt ausschließlich aus der japanischen Region Kobe. Viele Restaurants bieten jedoch Fleisch mit ähnlicher Optik unter dem geschützten Begriff an – zu überhöhten Preisen.
Trüffelöl: Mehr Chemie als Edelpilz
Gerichte mit Trüffelöl klingen luxuriös – enthalten laut den Köchen aber oft keine echten Trüffel, sondern künstliche Aromastoffe. Der Geschmack ist zwar ähnlich, die Qualität aber fragwürdig – vor allem bei gehobenen Preisen.
(VOL.AT)