Die Kaderplanung beim SC Austria Lustenau nimmt weiter Formen an. Die Grün-Weißen haben einen Defensivspieler verpflichtet, der in der vergangenen Saison mit konstanten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Neuzugang kommt vom SKU Amstetten und unterschreibt in Lustenau einen Vertrag bis Sommer 2029.
Der 22 Jahre alte Innenverteidiger Niklas Pertlwieser aus Kärnten absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit 29 Pflichtspiele für den niederösterreichischen Zweitligisten und gehörte dort zu den Stützen der Defensive. Den einzigen Treffer erzielte er ausgerechnet am letzten Spieltag gegen seinen neuen Verein und hätte damit fast die Lustenauer Aufstiegsparty gecrasht.
Vom Wolfsberger Nachwuchs ins Mostviertel
Pertlwieser begann seine fußballerische Laufbahn in Glanegg und wechselte 2017 in die Nachwuchsabteilung des Wolfsberger AC. Dort durchlief er sämtliche Altersstufen, ehe ihn sein Weg vor einem Jahr zum SKU Amstetten führte. Im Mostviertel entwickelte sich der Linksfuß rasch zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft.
Mit dem Wechsel nach Vorarlberg wagt Pertlwieser nun den nächsten Schritt seiner Karriere und will sich künftig auf höherem Niveau beweisen.
"Fühlt sich genau richtig an"
Der Neuzugang blickt seinem Wechsel mit großer Vorfreude entgegen.
"Der Wechsel nach Vorarlberg zum SC Austria Lustenau fühlt sich für mich genau richtig an. Die Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen haben mich von Beginn an überzeugt und mir große Wertschätzung vermittelt. Jetzt freue ich mich darauf, mich in der Bundesliga zu beweisen und gemeinsam mit den Fans die besondere Stimmung in der SUN MINIMEAL Arena zu erleben", sagte Pertlwieser.
Alge lobt Spielverständnis und Tempo
Auch Sportchef Dieter Alge zeigt sich von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugt. "Mit Niklas verstärken wir uns mit einem jungen österreichischen Innenverteidiger. Bei seinem bisherigen Klub hat er gezeigt, dass er mit seinem konsequenten Zweikampfverhalten, seiner Geschwindigkeit und vor allem seinem starken Spielverständnis die idealen Voraussetzungen mitbringt, um unsere Defensive zu bereichern", erklärte Alge.
(VOL.AT)