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Diversität statt Doppel-D: Lesbische Frau ziert Playboy-Cover

Hanna Sökeland ist die erste offen homosexuelle Frau auf dem Playboy-Cover.
Hanna Sökeland ist die erste offen homosexuelle Frau auf dem Playboy-Cover. ©Sacha Höchstetter für PLAYBOY Deutschland September 2022
Mit "Princess Charming" Hanna Sökeland (28) ziert erstmals in der Geschichte des Magazins eine offen homosexuelle Frau das Playboy-Cover.

Das hat es in der 50-jährigen Geschichte des wohl bekanntesten Herrenmagazins der Welt noch nie gegeben: Mit Hanna Sökeland (28, "Princess Charming") ziert erstmals eine offen homosexuelle Frau das Cover des Playboy. Eine große Ehre für die durch die RTL+-Doku "Princess Charming" bekannt gewordenen Bauprojektleiterin.

Für die 28-Jährige selbst bedeute ihr Auftritt in dem Herrenmagazin eine Möglichkeit mit gesellschaftlichen Normen zu brechen und mehr Respekt für die LGBTQ-Community einzuberaumen - gerade auch im Bereich Liebe und Partnerschaft, wie sie gegenüber dem Playboy erklärt.

Offenen Respektlosigkeiten ausgesetzt

"Wenn ich mit meiner Freundin zum Beispiel in einem Club feiern war und wir uns geküsst haben, kamen Sprüche von Männern wie: Kann ich mitmachen? Das würden sie niemals bei einer Frau machen, wenn der Freund danebensteht."

Mit derartigen Respektlosigkeiten sehe sich die offen homosexuell lebende Frau in ihrem alltäglichen Leben immer wieder konfrontiert, wie wohl auch viele andere Menschen, die sich nicht in die gesellschaftlich normative "Mann-Frau-Kind"-Schublade stecken lassen.

Nicht alleine die Sexualität sollte eine Person definieren

Mit ihrem Auftritt im Playboy möchte Sökeland jedoch nicht alleine mit Vorurteilen aufräumen, sondern vor allem auch ein Zeichen gegen Labeling im Allgemeinen setzen: "Ich bin lesbisch, und das ist dann gefühlt das Einzige, was mich definiert.

©Sacha Höchstetter für PLAYBOY Deutschland September 2022

Dabei gibt es in mir drin zigtausend Eigenschaften, die mich und meine Persönlichkeit ausmachen. Meine Sexualität ist nur ein Teil davon.“ Die 28-Jährige würde sich daher wünschen, "dass man gar nicht mehr darüber sprechen muss, was für eine sexuelle Orientierung man hat. Sondern, dass es einfach akzeptiert wird."

(VOL.AT)

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