Dornbirn geht bei Volksschule Forach zurück auf Anfang
Die Stadt Dornbirn stellt die Planungen für die neue Volksschule Forach neu auf. Wie aus einer Aussendung hervorgeht, wurde das bisherige Projekt gestoppt. Ausschlaggebend seien die "zu erwartenden überproportional hohen Baukosten".
Für die Schule lag bereits ein Entwurf vor, der nun nicht umgesetzt wird.
Neue Optionen durch zusätzliches Grundstück
Mit dem Ankauf einer direkt angrenzenden Fläche ergeben sich laut Stadt neue Möglichkeiten. Das Grundstück war ursprünglich für ein drittes Pflegeheim vorgesehen. Nun könnten Schule, Pflegeheim, Kindergarten und Freiräume gemeinsam neu gedacht werden.
Ziel sei eine "wirtschaftlich tragfähige Schule und eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des Quartierzentrums Forach", heißt es vonseiten der Stadt.
Kooperatives Verfahren startet in den kommenden Wochen
Das laufende Projekt wurde beendet, um die Gesamtplanung neu aufzusetzen. In den kommenden Wochen soll ein kooperatives Planungsverfahren mit Grundstückseigentümern und weiteren Beteiligten starten.
Die Ergebnisse sollen Mitte Mai präsentiert werden. Bis Ende Juni ist die Fertigstellung eines städtebaulichen Leitbilds vorgesehen. Dabei sollen auch bestehende Baulandreserven geordnet und öffentliche Nutzungen gebündelt werden.
Gewässersituation fließt in Planung ein
In die neuen Überlegungen soll zudem die Gewässersituation im Gebiet einbezogen werden. Gedacht wird unter anderem an ein mögliches Regenüberlaufbecken, das für die Entwässerungsinfrastruktur relevant sein könnte.
Diese Rahmenbedingungen könnten Einfluss auf die Lage von Baufeldern, Freiräumen und Erschließung haben.
Nach Abschluss des Rahmenplans soll der künftige Schulstandort konkret festgelegt werden. Dazu zählen die Definition des geeigneten Baufelds sowie die funktionalen Anforderungen. Auf dieser Grundlage sollen die weiteren planerischen und politischen Entscheidungen erfolgen.
(VOL.AT)