Beim internationalen Pfingstkriterium in Schönberg hat sich Kilian Feurstein den ersten Saisonsieg gesichert. Der Dornbirner setzte sich nach einem offensiv geführten Rennen im Sprint einer zehnköpfigen Spitzengruppe durch.
Auf dem schnellen, 700 Meter langen Rundkurs attackierte Feurstein früh gemeinsam mit sechs weiteren Fahrern. Die sieben Ausreißer harmonierten gut und erarbeiteten sich ebenso wie eine dreiköpfige Verfolgergruppe rund um Team Vorarlberg-Fahrer Dominik Röber einen Rundengewinn. Nach 80 der insgesamt 90 Runden nahm die Jury aus Sicherheitsgründen alle übrigen Fahrer aus dem Rennen. Damit fiel die Entscheidung im Sprint der zehn verbliebenen Fahrer.
Frühe Attacke bringt die Vorentscheidung
Von Beginn an bestimmte das Team Vorarlberg das Geschehen im stark besetzten internationalen Starterfeld. Feurstein gehörte zur entscheidenden Fluchtgruppe und zeigte sich auf dem engen Kurs in Oberbayern taktisch aufmerksam und sprintstark.
Im Finale ließ der Dornbirner nichts anbrennen und holte sich seinen ersten Sieg in dieser Saison. Für Feurstein war es bereits der zweite starke Auftritt in Schönberg, schon 2025 hatte er dort Rang zwei belegt.
"Großes Potenzial"
Entsprechend zufrieden zeigte sich Renndirektor Paul Renger nach dem Rennen: "Für Kilian freut es mich ganz besonders. Endlich wieder einmal konnte er zeigen, welch großes Potenzial in ihm steckt."
Das Rennen in Schönberg hat für das Team Vorarlberg zudem eine besondere Bedeutung. Veranstaltet wird das Pfingstkriterium von den langjährigen Teampartnern Dominik Dietrich von Hairstyling Dietrich und Toni Jung von Elsaß Bäcker.
(VOL.AT)