Ein 18-Jähriger ist am Montagnachmittag in der Bregenzer Ach in Hard beinahe ertrunken.
Freunde bemerkten Notlage zunächst nicht
Ein Badeausflug an der Bregenzer Ach hätte am Montagnachmittag beinahe tödlich geendet. Gegen 16.35 Uhr hielt sich ein 18-jähriger Mann gemeinsam mit zwei Freunden in Hard auf Höhe der Fahrradbrücke an der Ach auf. Laut Polizei konsumierte die Gruppe im Laufe des Nachmittags auch Alkohol.
Der 18-Jährige schwamm schließlich etwas abseits seiner Begleiter. Plötzlich schlug er mehrfach mit den Händen auf die Wasseroberfläche, als würde er sich nicht mehr über Wasser halten können. Seine Freunde erkannten die Gefahr zunächst nicht, da der junge Mann ein solches Verhalten zuvor bereits mehrfach aus Spaß gezeigt hatte.
Reanimation durch Freunde und Ersthelfer
Erst als sich der 18-Jährige nicht mehr bewegte und zwischen zwei Steinen hängen blieb, wurde den Begleitern der Ernst der Lage bewusst. Sie zogen ihn auf einen Stein und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen.
Der Mann erbrach dabei Wasser und kam kurzzeitig wieder zu Bewusstsein, verlor dieses jedoch erneut. Weitere Zeugen setzten den Notruf ab und halfen, den 18-Jährigen ans Ufer zu bringen. Ein Ersthelfer führte einen Notfallcheck durch und verabreichte fünf Initialbeatmungen. Daraufhin erbrach der Mann erneut Wasser und kam wieder zu Bewusstsein.
Polizeibegleitung beim Transport
Während der weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst zeigte sich der 18-Jährige laut Polizei wiederholt aufbrausend. Deshalb musste ihm ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Der Transport ins Landeskrankenhaus Bregenz wurde zudem von der Polizei begleitet.
Über den aktuellen Gesundheitszustand des Mannes lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.
(VOL.AT)