Drei Siege, viele Tiefpunkte: Österreich beim Song Contest
Österreich und der Eurovision Song Contest – das war nie eine einfache Beziehung. Mal Glanz, mal Frust, manchmal beides im Abstand weniger Jahre. Seit dem Debüt 1957 war Österreich mehr als 50-mal dabei, und kaum ein Land zeigt so deutlich, wie breit die Spanne bei diesem Wettbewerb sein kann.
Drei Siege in fast sieben Jahrzehnten
Der erste große Moment gelang 1966: Udo Jürgens gewann mit "Merci, Chérie". Danach dauerte es 48 Jahre, bis Conchita Wurst 2014 mit "Rise Like a Phoenix" den zweiten österreichischen ESC-Sieg holte.
2025 folgte in Basel der dritte Triumph: JJ gewann mit "Wasted Love" und 436 Punkten. Damit steht Österreich nun bei drei ESC-Siegen.
Starke Abende blieben selten
Neben den Siegen gab es weitere Ausreißer nach oben. Alf Poier erreichte 2003 mit "Weil der Mensch zählt" Platz sechs, Cesár Sampson wurde 2018 mit "Nobody But You" Dritter. Solche Ergebnisse waren für Österreich aber eher Ausnahme als Regel.
Null Punkte und letzte Plätze
Zur Wahrheit gehört auch die andere Seite. Österreich landete im Finale siebenmal auf dem letzten Platz – erstmals gleich beim Debüt 1957. Viermal gab es gar keine Punkte: 1962, 1988, 1991 und 2015.
Gerade 2015 blieb besonders hängen: Als Gastgeberland holte Österreich null Punkte. Letzter wurde man damals wegen der Wertungsregeln aber nicht.
Jüngste Jahre zeigen die Schwankungen
Auch zuletzt blieb die Bilanz wechselhaft. 2023 erreichte Österreich Platz 15, 2024 folgte Platz 24. Nur ein Jahr später stand JJ ganz oben.
(VOL.AT)