Drohnen und Hubschrauber im Einsatz: Frau stark unterkühlt gerettet
Am Mittwoch, den 25.02.2026 gegen 17:30 Uhr, beabsichtigte eine 63-jährige Skifahrerin, die gesperrte Talabfahrt vom Skigebiet nach Mellau abzufahren. Dabei kam sie von der gesperrten Abfahrt ab und geriet in steiles Waldgelände. Die Frau verständigte telefonisch ihren 38-jährigen Begleiter und übermittelte diesem noch drei GPS-Standorte, bevor ihr Mobiltelefon wegen eines leeren Akkus ausfiel.
Nachdem eine eigene Nachsuche durch den 38-jährigen im Bereich des Mellental erfolglos blieb, alarmierte der Mann um 18:53 Uhr die Einsatzkräfte. Die Bergrettungen Mellau und Bizau führten gemeinsam mit der ÖBRD-Drohnenstaffel aus Rankweil, Kräften der Bundespolizei Bezau, der Alpinen Einsatzgruppe der Bundespolizei sowie einem Drohnenbeamten der Bundespolizei eine umfangreiche Suche durch.
Um 22:43 Uhr konnte der aus Salzburg angeforderte Spezialhubschrauber der Flugpolizei die Frau mittels Wärmebildkamera in einem Bachbett lokalisieren. Sie wurde stark unterkühlt, rund 400 Höhenmeter unterhalb ihres ersten GPS-Punktes, aufgefunden und erstversorgt.
Großangelegte Suchaktion im Bregenzerwald
Was folgte, war ein umfangreicher Einsatz mit zahlreichen Kräften:
- 22 Mitglieder der Bergrettungen Mellau und Bizau
- 5 Drohnenkräfte der ÖBRD-Drohnenstaffel aus Rankweil
- 1 Drohnenbeamter der Bundespolizei
- 2 Beamte der Bundespolizei Bezau
- 1 Beamter der Alpinen Einsatzgruppe der Bundespolizei
- 3 Einsatzkräfte der Flugpolizei Salzburg
(VOL.AT)