Ein gutes Fahrradschloss hilft wenig, wenn es falsch verwendet wird
Richtige Sicherung entscheidend
Gerade im Frühling steige die Nachfrage nach Fahrradschlössern deutlich. "Es ist eine sehr große Nachfrage da für verschiedene Schlösser", meint Verkäufer Charly Kempf von Zweirad Loitz. Viele Kundinnen und Kunden würden sich aktuell nach besseren Sicherungsmöglichkeiten erkundigen.
Dabei gehe es nicht nur um stabile Schlösser, sondern vor allem um die richtige Anwendung. "Es nützt natürlich das beste Schloss nichts, wenn man es nicht richtig absperrt", meint der Fachverkäufer. "Wichtig ist immer, dass man das Schloss an einen festen Gegenstand anbindet." Ein häufiger Fehler sei, Fahrräder lediglich am Reifen zu sichern. Dadurch könne das Rad trotzdem einfach mitgenommen werden.
Schlösser werden robuster
Laut Kempf entwickeln sich auch die Schlösser selbst ständig weiter. Die Modelle bestünden heutzutage aus härteren Materialien, man könne sie nicht mehr so einfach "durchzwicken". So gibt es etwa auch Schlösser, die statt des gewöhnlichen Drahts aus Kettengliedern bestehen. "Das ist einfach stabiler und härter und nicht so einfach zu knacken", so Kempf.
Besonders beliebt seien etwa Schlösser, die direkt am Fahrrad montiert werden können. Diese würden ähnlich wie ein Flaschenhalter befestigt und seien dadurch praktisch im Alltag. Es gibt Modelle mit Schlüssel, aber auch mit Zahlencode.
Versicherung kann Mindestpreis verlangen
Die Preisspanne bei Fahrradschlössern sei groß und reiche laut Kempf von 20 bis 200 Euro. Gerade bei hochwertigen Fahrrädern oder E-Bikes sollte man jedoch nicht zu günstigen Produkten greifen.
Als Grund nennt er die heute immer beliebteren Fahrradversicherungen: "Die Versicherung schreibt dir vor, dass das Schloss 49 Euro kosten muss. Ansonsten haftet die Versicherung nicht", erklärt Kempf. Wer eine Versicherung abgeschlossen hat, sollte deshalb genau prüfen, welche Anforderungen in der Polizze festgelegt sind.
(VOL.AT)