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Eis bricht unter Spaziergängern – drei Personen eingebrochen

Eis trägt nicht - mehrere Personen im Bodensee eingebrochen (Symbolbild)
Eis trägt nicht - mehrere Personen im Bodensee eingebrochen (Symbolbild) ©CANVA
Zum Jahresbeginn hat sich auf dem Gnadensee, einem Teil des Bodensees zwischen Allensbach und Reichenau, eine tragische Szene abgespielt: Drei Menschen sind am Mittwoch in das Eis eingebrochen.

Keine Freigabe – dennoch Hunderte auf dem Eis

Seit dem vergangenen Wochenende zieht die zugefrorene Fläche des Gnadensees zahlreiche Besucher an. Schlittschuhläufer und Spaziergänger nutzen das Eis – trotz fehlender offizieller Freigabe. Am Dreikönigstag sollen sich laut einem Bericht des SWR mehrere Hundert Menschen auf der Eisfläche befunden haben.

Einbruch weit draußen auf dem See

Die drei Personen, die am Mittwoch eingebrochen sind, waren laut Wasserschutzpolizei weit hinausgelaufen. Sie wurden von Passanten und anderen Schlittschuhläufern aus dem Eis gezogen. Ein Notarzt wurde zur Untersuchung auf Unterkühlung hinzugezogen.

Eis betreten auf eigene Gefahr

Die Eisdecke wird laut Behörden regelmäßig geprüft. Eine offizielle Freigabe erfolgt jedoch nicht – weder auf deutscher noch auf Schweizer Seite. Die Kantonspolizei Thurgau erklärte gegenüber Nau.ch, dass das Betreten des Eises auf eigenes Risiko geschehe. Zuständig für eine mögliche Freigabe wären jeweils die Gemeinden oder die Eigentümer der Gewässer.

(VOL.AT)

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