Emser Hütte kämpft mit Wasserknappheit im Winter
Dramatische Wassersituation in der Bergregion
Trotz täglicher Kontrollen der Wassertanks bleibt die Lage kritisch. Seit dem Herbst blieben ergiebige Niederschläge aus, wodurch die normalerweise zuverlässigen Quellen nur noch spärlich fließen.
Die Befüllung der Wasserspeicher ist dadurch unmöglich geworden. Existenzielle Bedenken der Hüttenpächterin. Nicole Speckle beschreibt die beispiellose Situation als beunruhigend, besonders da sie als Selbstständige nicht nur ihre eigene Existenz, sondern auch die Arbeitsplätze zweier Vollzeitmitarbeiter sichern muss. Der Klimawandel zwingt zu drastischen Überlegungen, wie sie betont.
Sofortige Sparmaßnahmen und Betriebseinschränkungen
Um den größten Wasserverbrauch in den Sanitäranlagen zu reduzieren, werden die Toilettenspülungen minimiert.
Unter der Woche findet nun konsequentes Wassersparen statt, damit zumindest der Wochenendbetrieb aufrechterhalten werden kann. Übernachtungen und geplante Faschingsveranstaltungen an Wochentagen müssen gestrichen werden
Auswirkungen auf das Personal und die Zukunft.
Die beiden nepalesischen Angestellten, die bereits das dritte Jahr auf der Hütte arbeiten, könnten bei einem dauerhaften Wochenendbetrieb nicht gehalten werden. Speckle befürchtet deren vorzeitige Abreise im Februar und eine Rückkehr erst zur Sommersaison im Mai. Gleichzeitig plant sie eine Anpassung des Speisenangebots, um den Betrieb mit reduzierter Personalstärke bewältigen zu können.
(VOL.AT)