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Erfolgsgeschichte Alpla: Umsatzkurve zeigt weiter deutlich nach oben

Hat das Ruder bei Alpla in der Hand: CEO Philipp Lehner.
Hat das Ruder bei Alpla in der Hand: CEO Philipp Lehner. ©Alpla
Alpla hat in den letzten 15 Jahren seinen Umsatz mehr als verdoppelt. Von 2,56 Milliarden Euro im Jahr 2010 schafft das Harder Verpackungs- und Recyclingunternehmen 2025 mit 5,2 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord.

Mit kleineren Einbrüchen zeigt die Umsatzkurve von Alpla seit 2009 steil nach oben. In den Jahren 2016 und 2020 gab es jeweils einen leichten, im Jahr 2023 einen etwas stärkeren Rückgang (von 5,1 auf 4,7 Mrd. Euro) im Umsatz. Allerdings hatte Alpla im Jahr zuvor (2022) einen Sprung von 4 auf 5,1 Mrd. Euro. - Ein Rekordumsatz der 2025 eben noch einmal leicht übertroffen wurde.

Vorstandsmitglied Nicolas Lehner (CCO) sprach von einem "erfolgreichen Geschäftsjahr" 2025, das vor allem durch starke Leistungen in Nord- und Südamerika sowie im Bereich der Extrusionsblasformen geprägt gewesen sei.

"Wir haben unsere Effizienz gesteigert, Beziehungen gepflegt, das Angebot diversifiziert und Fachkräfte entwickelt", sagte Lehner.

Strategischer Weitblick als Erfolgsfaktor

Laut Lehner basiere das stabile Wachstum auf langfristigen Weichenstellungen, gezielten Investitionen und "risikobedachter Planung". Der Markt, so seine Einschätzung, befinde sich nach schwierigen Jahren wieder im Aufschwung – Alpla habe rechtzeitig die richtigen Schritte gesetzt.

Ausblick: Vorsichtiger Optimismus

Trotz des schwierigen Marktumfelds zeigt sich Alpla zuversichtlich. Die Kombination aus internationaler Präsenz, Innovationskraft und klaren Nachhaltigkeitszielen soll das Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig halten.

Weitere finanzielle Kennzahlen legte das Familienunternehmen aus Hard wie gewohnt nicht offen.

Zahlen und Fakten im Überblick

  • Umsatz 2025: 5,2 Milliarden Euro (+4 % im Vergleich zu 2023).
  • Standorte: 206 Werke in 45 Ländern.
  • MitarbeiterInnen: 25.500 Angestellte.
  • Recyclingkapazität: 400.000 Tonnen (2025) – Ziel: 700.000 Tonnen bis 2030.
  • Jährliche Investitionen: 2026 fließen 15 Millionen Euro ins Recycling.
  • Innovationen: PET-Weinflasche, Monomaterial-Dispenser, faserbasierte Flasche ab 2025.

(VOL.AT)

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