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Erster Bauabschnitt beim "Viertel vor Feldkirch" liegt vor dem Zeitplan

Aus dem früheren Bauhofareal wird ein neues Quartier für Altenstadt.
Aus dem früheren Bauhofareal wird ein neues Quartier für Altenstadt. ©Alexandra Serra
In Feldkirch-Altenstadt entstehen derzeit 61 Wohnungen als erster Baustein des geplanten Quartiers "Viertel vor Feldkirch". VOL.AT war zum Lokalaugenschein vor Ort und hat sich den aktuellen Stand angesehen.

Wo früher der Bauhof von Hilti & Jehle war, wird gehämmert, gebohrt und Dämmmaterial angebracht. Auf dem Areal im Bereich Küchlerstraße/Königshofstraße in Feldkirch-Altenstadt nimmt der erste Teil des "Viertel vor Feldkirch" über ein Jahr nach dem Spatenstich Gestalt an. In den kommenden Jahren soll sich hier ein Raum zum Wohnen und Arbeiten entwickeln.

Simon Blum, Simon Fischbacher-Hämmerle und Milena Calörtscher von Hilti & Jehle haben über das Gelände geführt. ©Alexandra Serra

Der Bau des aktuellen Abschnitts ist inzwischen weit fortgeschritten. In fünf Häusern entstehen 61 Wohnungen, davon 21 Eigentumswohnungen von Hilti & Jehle sowie 40 gemeinnützige Miet- beziehungsweise Mietkaufwohnungen der Wohnbauselbsthilfe. Nach offiziellen Angaben stellen die Bautrupps den Projektabschnitt Küchlerstraße 4a–4e bis Ende 2027 fertig.

Keine Hürden mehr erwartet

Projektleiter Simon Fischbacher-Hämmerle zeigt sich beim Lokalaugenschein zufrieden. "Wir liegen vor dem Zeitplan", sagt er. Größere kritische Punkte erwarte er nicht mehr. Die Abläufe seien mit Stadt und Nachbarschaft abgestimmt, baulich sei alles auf Kurs. In einigen Wohnungen sind bereits die Fenster eingebaut und Estrichböden verlegt. "Es läuft echt super", fasst er den aktuellen Stand zusammen.

In einem der Gebäude sind die Wohnungen schon mit Fenstern, Estrich und Anschlüssen ausgestattet. ©Alexandra Serra

Zwei Wohnungen seien bereits verkauft. "Jetzt, wo das Projekt Gestalt annimmt, kommen die Interessenten", sagt Milena Calörtscher, die für den Verkauf und die Mietverwaltung zuständig ist. Die Nachfrage sei breit gestreut: Ältere Menschen, junge Familien und Singles würden sich gleichermaßen für das Projekt interessieren.

Vorteil durch alten Bauhof

Laut Verkaufsleiter Simon Blum kann Hilti & Jehle die Wohnungen günstiger anbieten, weil sich das ehemalige Bauhofareal bereits seit Langem im Besitz der Familie Hilti befindet. In den vergangenen Jahren sind die Grundstückspreise stark angestiegen. Der Wohnungspreiskalkulation werde ein niedrigerer Grundstückswert zugrunde gelegt, nicht der aktuelle.

Hier entstehen wie geplant die ersten fünf Gebäude, die als Wohnkomplex auf allen Ebenen miteinander verbunden sind.

Auf knapp 30.000 Quadratmetern soll langfristig ein Quartier mit rund 180 Wohnungen sowie Räumlichkeiten für Arztpraxen und andere Dienstleistungen entstehen. Der erste Bauabschnitt sei "klassisch Wohnen", erklärt Blum. Für die nächsten Baufelder gibt es noch keinen konkreten Zeitplan. Man befinde sich in der Planungsphase, so das Hilti-&-Jehle-Team.

Neue Bäume geplant, Zukunft der alten Linde offen

Im Zuge des Quartierbaus werden auch die Außenanlagen gestaltet. Es sollen neue Bäume gepflanzt werden. Offen bleibt, ob die etwa 150 Jahre alte Linde an der Kreuzung Küchlerstraße/Königshofstraße erhalten bleibt oder einem Kreuzungsumbau weichen muss. Die Zuständigkeit liege hier bei der Stadt Feldkirch, sagt der Projektleiter.

Das Quartier ist als autofreie Zone konzipiert. Geparkt wird daher in der Tiefgarage. Zu jeder Wohnung kann ein Stellplatz erworben werden, der bei Bedarf mit E-Ladestation ausgestattet werden kann.

Die Tiefgarage erstreckt sich unter dem gesamten Areal. ©Alexandra Serra

Geheizt wird mit Luftwärmepumpen, kombiniert mit Photovoltaikanlagen. Energie- und Betriebskosten sollen unter anderem durch den Einbau nur eines einzigen Aufzugs für die gesamte Anlage gesenkt werden. Dieser wird sich mittig befinden und über Zugänge mit allen fünf Gebäudeteilen verbunden sein.

Über weite Gänge sind die einzelnen Gebäudeteile miteinander und mit dem einzigen Aufzug verbunden. ©Alexandra Serra
©Alexandra Serra
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(VOL.AT/Franziska Eckert)

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