"Es ist großartig": Ferrari-Upgrade löst "Macarena"-Hype aus
Beim Training vor dem Grand Prix in Shanghai setzte Ferrari erstmals den neuen Heckflügel ein. Dieser war bereits bei den Tests in Bahrain präsentiert worden, kam beim Saisonauftakt in Australien jedoch noch nicht zum Einsatz.
Das verstellbare Element des Flügels dreht sich um 180 Grad und klappt in eine kopfüber gedrehte Position. Diese Bewegung erinnerte zahlreiche Fans und Nutzer in sozialen Netzwerken an die Tanzbewegungen zum Song "Macarena" der Band "Los del Río". Online entwickelte sich daraus rasch ein Trend.
Im Fahrerlager in Shanghai griff der Hype ebenfalls um sich. Journalisten versuchten sich vor laufenden Kameras am Tanz, in der Ferrari-Box lief der Song der spanischen Band.
Hamilton: "Ich bin dem Team wirklich dankbar"
Lewis Hamilton zeigte sich vom neuen Bauteil überzeugt: "Ich bin dem Team wirklich dankbar, denn eigentlich war das Update erst für später geplant. Aber die Leute haben extrem hart gearbeitet, um es zu entwickeln und hierherzubringen. Es ist großartig zu sehen, dass das Team kämpft und im Werk Überstunden schiebt, um Upgrades zu bringen – denn genau darum geht es in diesem Geschäft."
Sportlich noch kein Vorteil
Sportlich brachte das Update im Training zunächst keinen durchschlagenden Vorteil. Hamilton belegte Rang sechs, Teamkollege Charles Leclerc wurde Fünfter.
Im Training am Freitag brachte der neue Heckflügel jedoch keinen messbaren Vorteil. Hamilton drehte sich einmal auf der Strecke und beendete die Einheit auf Platz sechs. Teamkollege Charles Leclerc wurde Fünfter.
Mercedes dominiert Sprint-Qualifikation
Während Ferrari mit dem Heckflügel für Schlagzeilen sorgte, setzte Mercedes sportlich ein Ausrufezeichen. George Russell sicherte sich in der Sprint-Qualifikation die Poleposition vor Teamkollege Kimi Antonelli.
Russell verwies Antonelli um 0,289 Sekunden auf Platz zwei. Dahinter folgten Lando Norris und Lewis Hamilton. Max Verstappen kam mit deutlichem Rückstand nicht über Rang acht hinaus.
Bereits im einzigen Training hatte Russell die Bestzeit aufgestellt. "Das Auto hat sich supertoll angefühlt", sagte der 28-Jährige zufrieden.
(VOL.AT)