Europa-Park zieht Preise weiter an
Am 28. März öffnet der Europa-Park im deutschen Rust wieder seine Tore. Mit dem Saisonstart kommen auf Besucherinnen und Besucher allerdings höhere Eintrittspreise zu. Wie der "Münchner Merkur" berichtet, drehen die Betreiber abermals an der Preisschraube. Es ist nicht die erste Anpassung in den vergangenen Jahren.
Bis zu 76 Euro für Erwachsene
Konkret kostet eine Tageskarte für Erwachsene – also für alle ab 12 Jahren – in der Hauptsaison nun 76 Euro statt bisher 73 Euro. Das entspricht umgerechnet rund 69,20 Franken. Auch in der Nebensaison wird es teurer: Hier steigt der Preis von 64,50 auf 67 Euro.
Der Freizeitpark setzt weiterhin auf ein dynamisches Preismodell, wie man es auch von vielen Skigebieten kennt. Heißt: Der tatsächliche Ticketpreis hängt vom Buchungszeitpunkt, der Nachfrage, dem Wochentag und der jeweiligen Saisonphase ab. Wer frühzeitig plant oder flexibel ist, kann unter Umständen günstiger einsteigen.
Kontinuierliche Anpassungen seit 2022
Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, dass die Eintrittspreise seit Jahren schrittweise erhöht wurden:
2022: Erwachsene 55–62 Euro, Kinder (4–11 Jahre) 47–53,50 Euro
2023: Erwachsene 57,50–65 Euro, Kinder 49–55,50 Euro
2024: Erwachsene 61,50–69,50 Euro, Kinder 52–59,50 Euro
2025: Erwachsene 64,50–73 Euro, Kinder 54–62,50 Euro
2026: Erwachsene 67–76 Euro, Kinder 56,50–65 Euro
Damit liegt der Höchstpreis für Erwachsene innerhalb von vier Jahren um 14 Euro höher als noch 2022.
Betreiber verweist auf steigende Kosten
Gegenüber der Tageszeitung begründet der Park die neuerliche Erhöhung mit wirtschaftlichem Druck. Gestiegene Lohn- und Arbeitskosten, höhere Energiepreise sowie die anhaltende Inflation führten zu "Kostensteigerungen in allen Unternehmensbereichen", erklärte eine Sprecherin. Nur so könne man den Gästen "auch 2026 die gewohnte Qualität bieten".
Für viele Familien – aus dem Bodenseeraum – dürfte der Ausflug nach Rust damit erneut spürbar teurer werden. Der Andrang auf Deutschlands größten Freizeitpark dürfte dennoch kaum nachlassen.
(VOL.AT)