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Fahrgast griff zum Gewehr: Neue Details zum Taxi-Vorfall im Dornbirner Ebnit

Es gibt neue Details zum Vorfall im Ebnit.
Es gibt neue Details zum Vorfall im Ebnit. ©VOL.AT, Canva
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Am Freitagabend griff ein Taxifahrgast im Ebnit nach einem Preisstreit zum Gewehr. Wie die Polizei gegenüber VOL.AT erklärt, liegen nun neue Erkenntnisse vor.

Mit Langwaffe zurückgekehrt

Wie bereits berichtet, soll ein 54-jähriger Mann nach einem Streit um den Fahrpreis aus einem Wohnhaus mit der Langwaffe zurückgekehrt sein. Das ist auch in einem Video zu sehen, das VOL.AT vorliegt. Die beiden Taxilenker verließen aus Angst um ihre Sicherheit den Vorfallsort und verständigten die Polizei.

Ein Screenshot zeigt den Mann mit der Langwaffe. ©VOL.AT

"Langwaffe der Kategorie C"

Wie die Pressestelle der Polizei auf VOL.AT-Anfrage mitteilt, handelte es sich bei der mitgeführten Waffe um "eine ältere Langwaffe der Kategorie C". "Sie war funktionstüchtig", informiert Marina Fürstauer von der Pressestelle der LPD Vorarlberg.

Der Tatverdächtige habe die Waffe laut Polizei nicht legal besessen. "Die Waffe wurde von der Polizei sichergestellt", heißt es daher in der Stellungnahme weiter.

Anzeige nach Abschluss der Ermittlungen

Der Mann wurde kurze Zeit nach dem Vorfall widerstandslos festgenommen. Ein Alkotest verlief positiv. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, die Anzeige erfolgte auf freiem Fuß.

"Von der Polizei erfolgt nach Abschluss der Ermittlungen die Anzeigeerstattung an Staatsanwaltschaft und Bezirkshauptmannschaft", erklärt Marina Fürstauer von der Landespolizeidirektion Vorarlberg. "Das weitere Strafverfahren und Verwaltungsverfahren obliegt in Folge dessen der Staatsanwaltschaft, dem Gericht und der Bezirkshauptmannschaft." Nach welchem Tatbestand der Mann angezeigt werde, stehe noch nicht fest.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

(VOL.AT)

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