Faschingskostüme leicht entflammbar
Im Rahmen einer Schwerpunktaktion der Abteilung von Konsumentenschutz-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) wurden 72 Kinderfaschingskostüme überprüft. Dabei wurden 26 Kostüme beanstandet. Das entspricht mehr als einem Drittel der kontrollierten Produkte, so der ORF.
Entflammbarkeit als größtes Risiko
Besonders problematisch sei laut Land die leichte Entflammbarkeit der Kostüme. Zusätzlich wurden in einzelnen Produkten auch gesundheitsschädliche Stoffe festgestellt. Gerade Kinderkostüme würden häufig aus dünnen Kunstfasern oder leicht brennbaren Materialien bestehen. In der Nähe von Kerzen, Wunderkerzen oder offenem Feuer könne das schnell gefährlich werden.
Unauffällig blieb hingegen die Faschingsschminke aus dem österreichischen Handel. "Fasching soll Freude machen, gerade für unsere Kinder. Dafür müssen Kostüme und Schminke sicher sein. Die Kontrollergebnisse zeigen: Bei Faschingsschminke aus dem österreichischen Handel gab es zuletzt keine Beanstandungen, bei Kostümen sehen wir aber weiterhin Handlungsbedarf, vor allem bei Entflammbarkeit", so Kaineder.
Kostüm vor dem Tragen waschen
Um möglichst risikofrei feiern zu können, rät das Land, auf geprüfte Qualität zu achten, bei Kostümen lange Kordeln zu vermeiden und diese vor dem ersten Einsatz zu waschen. Stark riechende Masken sollten zudem nicht direkt auf der Haut getragen werden.
Weitere Kontrollen laufen
Um Eltern und Kindern bestmögliche Sicherheit zu geben, verstärkt die Lebensmittelaufsicht des Landes Oberösterreich heuer noch einmal die Kontrollen, hieß es in einer Aussendung. Derzeit werden 18 Proben von Kinderkostümen gekauft und untersucht. Die Kostüme stammen sowohl aus dem stationären Handel als auch aus dem Onlinehandel.
(VOL.AT)