Nach einem starken Start ins neue Jahr will der SCRA auch zuhause nachlegen. Zwei Pflichtspielsiege und ein Remis stehen bisher zu Buche, und noch sind die Mannen von Ognjen Zaric im Kalenderjahr 2026 ungeschlagen.
Besonders im eigenen Stadion präsentierten sich die Altacher bislang stabil: 16 Punkte aus neun Heimspielen sprechen eine klare Sprache. Erst einmal musste man sich im Schnabelholz geschlagen geben, am 5. Oktober des Vorjahres unterlag man dem SK Sturm Graz mit 0:2. Die Zielsetzung ist entsprechend klar: Die Heimstärke soll auch gegen den Tabellendritten aus Wien-Favoriten Bestand haben.
Formstarker Gegner
Mit der Austria wartet jedoch ein echtes Schwergewicht. Die Wiener reisen mit viel Selbstvertrauen ins Ländle, nachdem zuletzt sowohl das Derby gegen Rapid als auch das Duell mit Red Bull Salzburg jeweils mit 2:0 gewonnen wurden.
Verzichten müssen die Gäste auf die verletzten Manprit Sarkaria und Noah Botic. Mit an Bord ist hingegen Manfred Fischer, der als Ex-Altacher auf bekannte Gesichter trifft. Offensiv gilt es für die SCRA-Defensive vor allem Johannes Eggestein im Auge zu behalten. Der Deutsche traf in den vergangenen beiden Spielen.
Ohne Diawara
Personell gibt es auch bei den Rheindörflern eine Veränderung. Ousmane Diawara fehlt nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Mohamed Ouedraogo kehrt dagegen wieder in den Kader zurück. Abgesehen von den Langzeitverletzten stehen Trainer Zaric nach aktuellem Stand nahezu alle Optionen offen. Auch Nachwuchsspieler Timo Müller, der diese Woche beim U17-Nationalteam weilte, könnte erneut im Aufgebot stehen.
Mit einem weiteren Erfolg im Schnabelholz soll die Serie ausgebaut und ein wichtiger Schritt im Kampf um die Top Sechs gemacht werden.
(VOL.AT)