Feuer-Katastrophe bei Schweizer Topverein
Große Schäden nach Brand im Kabinentrakt
Ein Brand im St. Jakob-Park in Basel hat im Kabinentrakt des FC Basel massive Schäden angerichtet. Betroffen sind laut Klubangaben unter anderem die Heimkabine, Büros, ein Materiallager sowie der Wellnessbereich. Für diesen Abschnitt wird von einem Totalschaden ausgegangen.
Das Feuer soll ersten Erkenntnissen zufolge im Saunabereich ausgebrochen sein. Die genaue Ursache ist jedoch weiterhin unklar. Zwar blieb die eigentliche Kabine von den Flammen verschont, ist aber aufgrund der starken Rauch- und Rußentwicklung derzeit nicht nutzbar.
Ruß und Asche machen Räume unbrauchbar
Bilder, die der Verein veröffentlicht hat, zeigen das Ausmaß der Zerstörung: Wände, Böden und Decken sind von Ruß bedeckt, Inventar und Einrichtungen stark beschädigt oder zerstört. Die feinen, gesundheitsschädlichen Rußpartikel haben sich im gesamten betroffenen Bereich verteilt.
Neben den Räumlichkeiten wurde auch Material in Mitleidenschaft gezogen. Bälle, Schuhe und persönliche Gegenstände der Spieler wurden durch das Feuer unbrauchbar.
Spielbetrieb hat oberste Priorität
Trotz der Schäden will der FC Basel den Spielbetrieb aufrechterhalten. „Oberste Priorität für den FC Basel 1893 hat nun die Sicherstellung des Spielbetriebs für die verbleibenden drei Heimspiele der laufenden Saison“, teilte der Klub mit.
Gleichzeitig geht der Verein derzeit davon aus, dass die betroffenen Bereiche bis Saisonende nicht mehr genutzt werden können.
Hoffnung für einzelne Bereiche
Für andere Teile des Stadions gibt es noch vorsichtigen Optimismus. Die Mixed-Zone, die Gästekabine, die Schiedsrichterräume sowie Dopingräume und Wäscherei könnten unter Umständen weiterhin verwendet werden. Auch dort hat sich zwar Ruß abgelagert, eine Nutzung wird derzeit geprüft.
Improvisation im Trainingsalltag
Die Folgen des Brandes sind auch im Trainingsbetrieb spürbar. Um weiterhin trainieren zu können, erhielt der FC Basel Unterstützung vom FC Aarau in Form von Trainingsbällen. Verteidiger Dominik Schmid musste sich laut Medienberichten sogar eigenständig neue Fußballschuhe besorgen.
(VOL.AT)