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Fifa untersucht Vorfälle nach WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien

Nach dem Schlusspfiff kam es zwischen Argentiniens Leandro Paredes (oben) und Spaniens Gavi zu einer Auseinandersetzung. Die Fifa hat daraufhin eine Disziplinaruntersuchung eingeleitet. ©APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

Nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband Fifa eine Disziplinaruntersuchung eingeleitet. Hintergrund sind mehrere Zwischenfälle nach dem Schlusspfiff der Partie, die Spanien mit 1:0 nach Verlängerung gewann.

Fifa leitet Disziplinaruntersuchung ein

Nach den Vorfällen im Anschluss an das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat die Fifa Ermittlungen aufgenommen. Das Disziplinarkomitee habe eine Untersuchung wegen möglichen Fehlverhaltens eingeleitet. Darüber berichteten unter anderem die Nachrichtenagentur AP sowie der britische Sender Sky unter Berufung auf eine Mitteilung des Weltverbandes.

Paredes im Mittelpunkt der Vorfälle

Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Argentiniens Leandro Paredes. Nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien soll er bei einer Auseinandersetzung Spaniens Gavi am Trikot gepackt, ihn mit der Hand im Gesicht getroffen und zu Boden geschubst haben. Zuvor soll Paredes bereits Spaniens Eric García geschubst haben.

©APA/Getty Images via AFP/GETTY IMAGES/FLORENCIA TAN JUN

Medienberichten zufolge könnten sich die Ermittlungen auch gegen Argentiniens Nahuel Molina sowie Co-Trainer Roberto Ayala richten. Die Fifa nannte in ihrer Mitteilung jedoch keine Namen.

Unklarheit über mögliche Platzverweise

Nach ersten Berichten soll Paredes nach den Vorfällen die Rote Karte gesehen haben. Laut BBC verwies die Fifa jedoch darauf, dass gegen ihn in diesem Moment keine disziplinarische Maßnahme ausgesprochen worden sei. In der offiziellen Spielstatistik des Weltverbandes ist für Paredes lediglich eine Gelbe Karte vermerkt.

Der argentinische Mittelfeldspieler Leandro Paredes (Nr. 5, links) gerät am Ende des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien im New York/New Jersey Stadium am 19. Juli 2026 mit dem spanischen Verteidiger Eric García (Nr. 4) aneinander. ©APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

Bereits während der Partie war Argentiniens Enzo Fernández in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit nach einem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden.

Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni (Mitte rechts) versucht einzugreifen, als der argentinische Mittelfeldspieler Leandro Paredes (Nr. 5) am Ende des WM-Finales 2026 zwischen Spanien und Argentinien (19. Juli 2026) mit dem spanischen Verteidiger Eric García (Nr. 4) aneinandergerät. ©APA/AFP/JUAN MABROMATA

Spanien sichert sich den WM-Titel

Spanien gewann das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien. Die Disziplinaruntersuchung der Fifa soll nun klären, ob nach den Vorfällen weitere Sanktionen gegen Beteiligte ausgesprochen werden.

(VOL.AT)

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